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Brev fra Friederike Serre, f. Hammerdörfer til H.C. Andersen 17. juli 1861

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Dato: 17. juli 1861
Fra: Friederike Serre, f. Hammerdörfer   Til: H.C. Andersen
Sprog: tysk.

Maxen am 17. Juli 1861

Teuerster verehrter Freund!

Ihr letztes Schreiben hat mich tief erschüttert. Ich weiß, wie s ehr Sie der Ex.Collin verehren wie viel ihm zu danken haben, und wie seine Krankheit Sie in Sorge versetzen muß. Gott gebe, daß Sie in München gute Nachricht bekommen und wir auch nicht die Freude verlieren Sie bei uns zu sehen, worauf sich so sehr Alles freut.

Leider hat mir Clara abgeschrieben, sie soll mit ihrer Mutter ins Bad, da sie ja selbst beinahe gelähmt im Winter war. So wird es immer anders, als man sich geträumt.

Sigwald Dahl ist in Plombieres mit der Gräfin Moltke und will Anfang August das große Künstlerfest in Köln besuchen - zum Winter finden sich Alle in Dresden wieder ein! Könnten Sie doch einmal im Winter hier zubringen! -

Frau Oberst von Raaslöff habe ich oft in Schandau gesehen - es ist eine liebenswürdige Dänin. Sie bleibt auch mit ihren Kindern in Dresden, weil der Krieg in Amerika ihr Kommen nicht ratsam macht! -

Mit Clementine geht es wieder besser, sie bleibt mit Carl bis zum 1sten August in Teplitz. Henselts mit Sohn wollen den 28sten in Maxen zubringen! -

Sonst geht es im stillen Gleis. Mit Sehnsucht sehe ich einer Nahricht und Ihnen entgegen!

In Treue

Ihre Fr.Serre

Seit 2 Tagen bin ich erst zurück.

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