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Brev fra Ludolph Schley til H.C. Andersen 18. oktober 1826

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Dato: 18. oktober 1826
Fra: Ludolph Schley   Til: H.C. Andersen
Sprog: tysk.

Ferdusi war von Thus hinausgegangen,
Alhafiz, seinen Gastfreund zu umfangen,
Dem keiner glich am süssen Ton der Lieder.
Und als er kehrte in die Heimath wieder,
Da forschten seine Jünger wechselweise
"Nach schönem, so er sah auf seiner Reise":

"Und er gedenkend eigner Ruhmsucht Streben
Erröthete, und musst zur Antwort geben,
Sich selbst entgegen ohne jede Schonung:
"Das schönste war ein Baum in Hafiz Wohnung
Mit Früchten so belastet an den Zweigen
Dass alle sich zur Erde thäten neigen".

Nur dann, mein lieber Freund, nur
dann wenn die Poesie aus dem Gedichte
übertritt in das Leben des Dichters
kann er sagen, er sey ein wahrer
Sohn Apolls, und kein Eridanus wird
für ihn zu finden seyn.

Ludolph Schley

Elseneur 1826 18/10

Tekst fra: H. C. Andersens Album