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Brev fra Emanuel Geibel til H.C. Andersen 19. maj 1843

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Dato: 19. maj 1843
Fra: Emanuel Geibel   Til: H.C. Andersen
Sprog: tysk.

Ich hör' es wohl; es rufen die Parthei'n

"Komm her und woll' uns endlich angehörn!

Der rüstge Harfner sei zu unsern Chören

Und schling als Kranz dein Lied um unsern Wein."

Mein ewig Echo bleibt ein ruhig: Nein

Denn zu der Fahnen keiner kann ich schwören

Den Gott im Busen darf kein Schlagwort stören;

Ich folge meinem Stern, und geh allein.

Dem Wandrer bin ich gleich am Felsenhang

Dem schroff die Wand sich thürmt sur rechten Seite

Zum Linken braust der See mit dumpfem Klang

Doch rühr' ich fromm die Saiten wie ich schreite;

Und oftmals will's mir däuchten beim Gesang,

Dass mich wie Kaiser Max ein Engel leite.

Bonn im Mai 1843.

Emanuel Geibel.

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[s. 13 i album: Portræt af Emanuel Geibel. Litografi af Otto Speckter]

[i facsimile:] Es muss doch Frühling werden!

Emanuel Geibel.

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