Brev fra Franz von Schober til H.C. Andersen 3. februar 1846

Hop forbi menu og nyheder

  Brevbasens indhold Baggrund og udvikling Veje ind til brevene Kilder og samlinger Vejledning Web service
Dato: 3. februar 1846
Fra: Franz von Schober   Til: H.C. Andersen
Sprog: tysk.

Andersen

Wo schwarz des Nordmeers Wogen endlos rauschen,
Da sitzt ein heiterlächelnd Kind am Strand.
Umsonst durchbraust der Sturm Haar u Gewand -
Es lächelt, doch die klugen Augen lauschen;

Sie scheinen Winke mit der Fluth zu tauschen,
Denn die gehorcht und Perlen, bunten Sand
Und Muscheln bringt sie ihm u Wundertand:
Da kann es sich in süssem Spiel berauschen.

Der Muthwill! braucht die kostbaren Korallen
Als Rohr für seine Seifenblasen eben.
Doch ach! wie spiegeln die? ein Bild von Allen:

Von Erd u Himmel, ja vom Land der Feen
Sieht man, sogar der Menschen Herz u Leben
Steht treu darin! Ich hab es selbst gesehen.

Weimar 3/2.46

Fr v. Schober

manu propria

Tekst fra: Se tilknyttede bibliografiposter