Geehrter Herr Lorck,
Ich wollte Sie freundlich [...] befragen, ob sie mir heute vielleicht die Ihnen bekannte Gefälligkeit er- zeigen könnten. - Das Druck der Hochzeitsgedichtes ist bei Leiner von mir besorgt worden, ich wollte Sie nicht damit belästigen;
Wie ich hörte, war Andersen bei Ihnen und hat Mittsoch auch Leipzig verlassen; hoffentlich schickt er das nüthige Manuscript recht bald, damit ich noch in den Herbsttagen am die Uebersettzung gehen kann.
Mit größter
Adolf Böttger
Leipzig den 26 Sept 1846.
Verf. teilt mit, dass der Druck des Hochzeitsgedichtes von ihm besorgt worden ist und bittet den Adr. um eine kleine Gefälligkeit; Verf. äußert, dass er gehört hat, dass Andersen beim Adr. zu Besuch gewesen ist und Mittwoch Leipzig verlassen hat; Verf. hofft, dass dieser sein Manuskript recht bald sendet, damit er noch in den Herbsttagen die Übersetzung vornehmen kann (Verf. wünscht vermutlich sanfte Druckmachung von Seiten des Adr.)