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Brev fra Gustav Plettner til H.C. Andersen 2. april 1860

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Dato: 2. april 1860
Fra: Gustav Plettner   Til: H.C. Andersen
Sprog: tysk.

Zum 2ten April 1860.

In Dänemarks hohen dichten Buchenhainen,
Von Wellenschlag der Ostsee reich umsäumt,
Wo zwischen Hünengräbern, Runensteinen
Der braune Knabe auf der Haide träumt;

Wo unten tief auf stillen Wassergründen
Des Meermanns schimmernde Paläste stehen,
Die Wogen um ihn her die Kuppel ründen
Und über ihm die großen Schiffe ziehen.

Da sproß dein Sein und mit ihm deine Klängen,
Denn all dein Leben ist ein einziger Sang;
Ob Leid und Weh Dich schmerzhaft auch umdrängen
Ein neues Lied aus deinem Brust sich rang.

In deiner Mährchen duftigen Gemeinden,
Auf die sein Dämmer gießt der bleihe Mond,
darf still das Herz die tiefe Deutung finden
Welch Schatz von Liebe Dir im Busen wohnt.

Was Du in Dänemarks Buchen hell gesungen
In Deutscher Zunge, deiner nah verwandt:
In Deutschland's Eichen ist es wiederklungen,
Und stolz reicht dein und Deutsch sich die Band.

Berlin

Gustav Plettner

Tekst fra: Solveig Brunholm