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Hans Christian Andersen. Eine biographische Skizze.

Jenssen, G. F. v.: "Hans Christian Andersen. Eine biographische Skizze". I: Nur ein Geiger! I-III. Fr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1838. - Også tidsskrifttrykt [IMC G.4-6]. På Hollandsk i: t was maar een speelman , I-II. Hendrik Frijlink, Amsterdam 1840. I pp. iii-xxxii. [Nl 4]
Hans Christian Andersen.
(Eine biographische Skizze.)
Das Jugendleben dieses Dichters liefert einen eben so schönen als tröstlichen Beweis von dem oft wunderbaren Walten der Vorsehung, und bekräftigt auf's Neue die alte Wahrheit, wie das echte Talent im Kampfe mit Widerwärtigkeiten erstarkt, und trotz aller sich ihm in den Weg stemmenden Hindernisse seine Bestimmung zu erreichen weiß. Zwar hat Marmier während seines vorjährigen Aufenthalts in Kopenhagen in dem Oktoberhefte der Revue de Paris eine Skizze von Andersens Leben gegeben, die im Wesentlichen richtige Angaben enthält, allein der Unterzeichnete sieht sich in den Stand gesetzt, ein vollständigeres Bild des Jugendlebens und der bisherigen literarischen Thätigkeit des Dichters zu entwerfen, und kann für die Zuverlässigkeit seiner Angaben um so mehr einstehen, als ihm alle Data vom Dichter selbst erzählt sind, so daß sein bescheidenes Verdienst bei Entwerfung der folgenden Skizze sich auf die Zusammenstellung und den Vortrag beschränkt. Nichtsdestoweniger schmeichelt er sich, es werden diese Angaben dem Leser des "Geigers" willkommen sein, da er die vollkommenste Überzeugung hegt, es werde der junge Dichter einst, wenn auch nicht in dem Sinne, wie es ihm die Sybille von Odense Prophezeite, so doch in einer andern, in einer edlern Bedeutung, die Aufmerksamkeit des deutschen Publikums auf sich ziehen.
"Das Schicksal der Dichter," sagt Marmier, "hat mich oft an das erinnert, was nach der Erzählung der Feenmährchen bei der Geburt der Kinder vorgeht. Wenn ein Kind zur Welt kommt, verläßt eine gute Fee ihren luftigen Wagen, nähert sich demselben mit sanftem Lächeln und verleiht ihm, indem sie einen Kuß auf seine Stirn drückt, die guten Eigenschaften des Herzens und Gaben des Geistes. Kaum aber hat sie zu sprechen aufgehört, so erscheint auch schon eine andere Fee. Diese tritt nicht geräuschvoll auf, sie kommt nicht im goldenen Wagen angefahren, sie trägt kein Diadem auf ihrem Haupte und keine Blumenskrone in ihrer Hand; sie hüllt sich in einen Trauermantel, schleicht sich in das Haus, wo sie nicht erwartet wird, und tritt ungeladen in das Zimmer. Bei ihrem Erscheinen verstummt das Lächeln der übrigen Gäste, und wenn sie sich wieder entfernt, fühlen Die, welche sie berührte, und Die, auf welche der finstere Glanz ihrer Blicke fiel, Herzklemmen und können nicht wieder froh werden. Die Absicht dieser Fee ist nicht, da Werk der Großmuth ihrer Vorgängerin zu zerstören. Sie läßt dem Kinde daher auch die guten Eigenschaften, welche sie ihm nicht zu rauben vermag, häuft aber auf seinen Pfad ermüdende Hindernisse und Furcht einflößende Gefahren; sie verurtheilt ihn zur Ertragung von Seelenleiden, bitteren Täuschungen und schmerzliche Entmuthigungen jeglicher Art. So wandelt das Kind zwichen der Leitung seines guten Schutzgeistes und seines bösen Dämons einher, bald lau gemacht von Sorgen, bald ermuthigt von edlen Gefühlen; bald von ehrgeizigen Träumen einem fernen Ziele nähergebracht, und bald gesenkten Hauptes über die unerwarteten Stürme, welche ihn bedrohen. Wohl ihm, wenn er sich von keiner Beschwerde aufhalten läßt, und wenn er die Last der Hitze und die Unebenheiten seines Weges zu ertragen und überwinden vermag! Dann harret seiner die Siegespalme am Ende der Kampfbahn. Viele aber ermüden auf halbem Wege, bleiben hier stehen und lassen, indem sie sich weigern, weiter zu gehen, Diejenigen an sich vorüber, welche sonst ihre Hintermänner waren.
"Der dänische Dichter, dessen Leben ich hier wiedererzähle, ist einer von den Männern, die von ihrer frühesten Jugend an den Kampf der Gedanken mit dem Verhängniß zu bestehen hatten, ein Mann wie Burns (Jenssen: Robert Bruns, schottischer Dichter, geb. 1758 bei Mauchline in Ayrshire, war der Sohn eines armen Gärtners. Siehe dessen Poetical works, 4 Bde., London 1809, und dazu die Reliques of R. Bruns, 1812.) und Hogg (Hague?) (Jenssen: Charles Hague, berühmter Violinspieler und Tonsetzer, geb. 1769 zu Tadester [Tadcaster] in Yorkshire, ward 1794 Bachelor of Music und Doctor zu Cambridge; starb 1812.) *, die vom Schicksal bestimmt schienen, ihr Leben unbemerkt in einem Dorfe zu beschließen, und doch von einer instinktmässigen Ahnung ihres Berufes für Kunst und Wissenschaft, unterstützt von einem festen Willen, in die Welt der großen Städte hineingezogen wurden. Während meines Aufenthalts in Kopenhagen (1837) trat eines Tages ein großer junger Mann in mein Zimmer, dessen furchtsames und befangenes Benehmen, und etwas unbeholfene Manieren einer kleinen Braut hätten mißfallen können, dessen freundliches Wesen und offenes ehrliches Gesicht aber bei'm ersten Zusammentreffen Sympathie und Vertrauen erweckten. Das war Andersen. Ich hatte eben einen Band seiner Werke auf meinem Tische liegen; die Bekanntschaft war also bald gemacht. – Die Dichtkunst ist eine Art Freimaurerei; Diejenigen, welche ihr huldigen, sind einander von einem Ende der Welt zum andern verwandt; sie sprechen ein Wort, machen ein Zeichen, und alsbald wissen sie, daß sie Brüder sind. Die, welche vereint leben, theilen sich gegenseitig in einer Elegie die täglichen Regungen ihrer Herzen mit; Die sich auf fremdem Boden begegnen, erzählen einander, gleich frommen Pilgern, was Weges sie bisher wanderten, und durch welche Städte sie gekommen. So kam es denn, daß Andersen, nachdem wir einige Stunden in poetischer Conversation mit einander zugebracht hatten, die so ganz geeignet ist, das Herz aufzuschließen und gegenseitige Ergießungen hervorzurufen, mir von den Widerwärtigkeiten erzählte, die er erlebt hatte, und als ich ihn darauf bat, mich mit seiner Lebensgeschichte bekannt zu machen, theilte er mir folgende Details darüber mit." – So weit Marmier!
Andersens Großältern waren einst wohlhabend, und besaßen einen Hof auf dem Lande, es stießen ihnen aber allerlei Unglücksfälle zu, von welchen doch der schlimmste war, daß der Mann den Verstand verlor. Die arme Frau zog nun nach Odense, und brachte ihren einzigen Sohn dort in die Lehre bei einem Schuhmacher. Voll regen Lebens fand der Knabe sich anfangs besser in sein Schicksal, als später; er benutzte seine Freistunden, um Holberg zu lesen, verfertigte Spielsachen und dichtete einige Arien. Kaum zwanzig Jahre alt, heirathete er ein junges Mädchen, das eben so arm war als er, und so groß war ihre Dürftigkeit, daß sie nicht einmal ein Brautbett hatten, weshalb der angehende Ehemann selbst eins zurechtzimmern mußte. Es war eben ein Graf gestorben, dessen Sarg auf einem hölzernen Gestelle ruhte, das nach dem Begräbnis verkauft wurde. Der junge Bräutigam erstand es, und verarbeitete es zu seinem künftigen Ehebette; doch muß die Arbeit nicht sehr vollkommen gewesen sein, da die schwarzen Trauerleisten noch nach Jahren an dem Bette zu sehen waren. Auf eben diesem Gestelle, worauf die gräfliche Leiche paradirt hatte, reich und todt, lag nach Verlauf eines Jahres, am 2. April 1805, arm, aber lebendig, das Pfand der ehelichen Liebe, Hans Christian Andersen. Als das neugeborne Kind in der Kirche getauft wurde, schrie es himmelhoch, worüber der mürrische Pastor sehr verdrießlich wurde und in seinem Ärger äußerte, es schrie das Ding, als wäre es eine Katze, was die Mutter entsetlich betrübte. Einer der Gevatter tröstete sie indessen mit der Versicherung, je lauter das Kind schreie, desto schöner werde es einst singen, und das beruhigte sie.
Andersens Vater war nicht ohne Bildung, die Mutter aber war ganz Herz. Die beiden Eheleute lebten gut mit einander, aber der Mann fühlte sich doch nicht glücklich; nie suchte er den Umgang seines Gleichen, sondern blieb lieber zu Hause, las aus Holbergs Komödien und Tausend und Eine Nacht vor und machte Perspective und Puppentheater für seinen kleinen Sohn, den er Sonntags auch oft mit nach dem nahen Gehölze nahm, wo die Beiden dann gewöhnlich den ganzen Tag in stiller Einsamkeit mit einander zubrachten. Auch die Großmutter, eine liebenswürdige alte Frau, welche die Leiden ihres Hauses mit christlicher Geduld ertrug, wirkte sehr auf das Gemüth des Knaben. Sie war sehr hübsch gewesen, war freundlich gegen Jedermann und daneben überaus reinlich in ihren ärmlichen Kleidern. Wehmüthig erzählte sie oft, wie ihre Großmutter die Tochter eines reichen und vornehmen Herren in Deutschland gewesen, der in der Stadt Kassel gewohnt habe, daß die Tochter sich aber in einen Komödianten verliebt, ihre Ältern heimlich verlassen habe und in Armuth gesunken wäre. "Und nun müssen alle ihre Nachkommen dafür büßen!" seufzte sie dann. Der junge Andersen hing mit ganzem Herzen an dieser guten Großmutter; sie hatte einen Garten am Hospital zu warten, und hier unter den vielen Blumen brachte er die meisten Nachmittage seiner ersten Kindheit zu. Das jährliche Fest, wenn die abgefallenen Blätter im Garten verbrannt wurden, hatten für ihn einen ganz eigenen Reiz, aber die Umgebung der irren Frauen, von denen einige frei umhergehen durften, schreckte ihn sehr. Oft kam eine der Wärterinnen und führte den klugen kleinen Jungen nach der Spinnstube, wo denn alle die alten Frauen ihn wegen seiner Beredsamkeit lobten, und diese Tugend mit Mährchen und Gespenstergeschichten vergalten, die ihm in reichem Maße erzählt wurden, so daß gewiß kein Kind von seinen Jahren je mehr dergleichen Histörchen gehört hatte, als er, aber auch kein Kind abergläublicher sein konnte, als er.
Zu Andersens frühesten Erinnerungen gehört auch die Anwesenheit der Spanier auf Fyen in den Jahren 1808 und 1809. Ein Soldat vom Regimente Asturien nahm ihn da eines Tages auf den Arm, tanzte unter Freudenthränen, die ihm ohne Zweifel die Erinnerungen an ein in der Heimath hinterlassenes Kind entlockten, mit ihm die Straße entlang, und drückte dann das Madonnabild an die Lippen des Kleinen, woran die fromme Mutter ein großes Ärgerniß nahm. – In Odense waren damals noch viele alte Festlichkeiten im Gebrauch, die einen tiefen Eindruck auf das reizbare Gemüth des Knaben machten; die Zünfte zogen in Prozession mit ihren Schilden durch die Stadt, die Seeleute hielten Umzüge in den Fasten, und das Volk wanderte nach der wunderthätigen Quelle der heiligen Regisse.
So verstrichen die ersten Jugendjahre unsers Dichters. Der Vater las indessen fleißig in der Bibel, warf sie aber eines Tages zu mit den Worten: "Christus ist ein Mensch gewesen wie wir, aber ein ungewöhnlicher Mensch," worüber die Frau in Thränen ausbrach, und auf den Knaben machte die Gotteslästerung, wie die Mutter es nannte, einen so heftigen Eindruck, daß er im Stillen für die Seele seines Vaters betete. "Es giebt keinen andern Teufel, " fuhr derselbe fort, "als den, welchen wir im eigenen Busen tragen!" – Als er nun eines Morgens erwachte und den Arm, vermuthlich an einem Nagel, gerißt hatte, erklärte die Frau, es sei dies eine Strafe vom Teufel, der ihm doch wenighstens hätte zeigen wollen, daß er noch da wäre. Des Vaters üble Laune nahm indessen von Tage zu Tage zu; er sehnte sich, in die Welt hinauszukommen. Damals ras’te der Krieg in Deutschland, Napoleon war sein Held, und da nun Dänemark sich mit Frankreich alliirte, nahm er Dienste bei dem Verstärkungsheere als gemeiner Soldat, hoffend, er werde einst als Lieutenant zurückkehren. Die Nachbarn aber meinten, es sei Thorheit, sich um Nichts und wieder Nichts todschießen zu lassen. Das Corps, wobei er diente, kam jedoch nicht weiter als nach Holstein; der Friede erfolgte, und bald saß der freiwillige Krieger wieder geborgen in seiner bürgerlichen Behausung in Odense. Aber seine Gesundheit hatte gelitten; er erwachte eines Morgens phantasirend, und sprach von Feldzügen und Napoleon. Der junge Andersen war damals erst neun Jahre alt; die Mutter sandte ihn nichtsdestoweniger in das nächste Dorf, um eine kluge Frau um Rath zu fragen. "Wird mein armer Vater sterben?" fragte er ängstlich. "Stirbt Dein Vater," antwortete die Sybile, "so begegnet Dir sein Gespenst auf dem Heimwege." Man kann sich denken, welchen Eindruck dieses Orakel auf den ohnehin furchtsamen Knaben mußte gemacht haben, denn in der That war sein einziger Trost auf dem Rückwege nach der Stadt, daß der Vater ja wisse, wie bange ihm, dem Söhnchen, wäre, und sich ihm daher gewiß nicht zeigen werde. Er kam auch glücklich wieder zurück, ohne das Gespenst seines Vaters gesehen zu haben, und am dritten Tage darauf – starb der Kranke. Von diesem Augenblicke an war der junge Andersen sich selbst überlassen; der ganze Unterricht, den er genoß, bestand in einigen Stunden in einer Armenschule, wo er lesen, schreiben und rechnen lernte, die beiden letzten Theile nur sehr unvollkommen.
Der arme Knabe fand um diese Zeit Zutritt in dem Hause der Wittwe des 1805 in Odense verstorbenen Pastor Bunkeflod, dessen Name wegen einiger lyrischen Poesien in der dänischen Literatur bekannt ist. Er mußte der Wittwe und ihrer Schwiegerin laut vorlesen, und hier hörte er zum ersten Male die Benennung Dichter und mit welcher Liebe man dieser Eigenschaft an dem Verstorbenen gedachte. Dies machte einen tiefen Eindruck auf den Knaben; er las einige Trauerspiele, und beschloß dann, auch eine Komödie zu schreiben und ein Dichter zu werden, wie es der selige Pastor gewesen. Nun schrieb er auch wirklich ein echtes Trauerspiel, denn alle Personen kamen darin um's Leben, und belegte die Dialoge mit vielen Bibelstellen. Seine beiden ersten Zuhörerinnen nahmen dieses erste Werk des angehenden Dichters mit ungetheiltem Beifall auf, und nun durchlief das Gerücht davon die ganze Straße, Alle wollten das schöne Trauerspiel des witzigen Hans Christian hören. Aber hier war der Beifall keinesweges ungetheilt, die Meisten lachten recht herzlich darüber, während Andere ihn darob verhöhnten. Das schmerzte den armen Knaben so sehr, daß er eine ganze Nacht in Thränen zubrachte, und nur durch der Mutter ernste Warnung, sie wolle ihm noch Schläge obendrein geben, wenn er solche Thorheiten nicht fahren lasse, zum Schweigen gebracht werden konnte. Gleichwohl machte er sich im Stillen an die Ausarbeitung eines neuen Stückes, worin ein Prinz und eine Prinzessin auftraten. Dabei gerieth er aber in große Verlegenheit, da er gar nicht wußte, welche Sprache so hohe Leute führten, und doch meinte, sie könnten unmöglich so wie andere Menschen sprechen. Endlich kam er auf den Einfall, deutsche und französische Worte in ihre Reden einzuflechten, so daß die erhabenen Worte dieser fürstlichen Personen ein rechtes Kauderwelsch wurden, was aber nach der Meinung des jungen Autors etwas Ungewöhnliches und Erhabenes war. Auch dieses Meisterstück ward der Nachbarschaft bekannt, worüber ihn eines Tages wilde Buben auf der Straße mit dem Geschrei verhöhnten: "Geht! Geht! da geht der Komödienschreiber!" – Aber nicht bloß solche Leute, auch der Schullehrer verkannte ganz das sich in dergleichen Produktionen deutlich verrathende Genie des Knaben; denn als der junge Andersen ihm zu seinem Geburtstage einen Kranz zum Geschenke überreichte, worin er ein kleines Gedicht eingeflochten hatte, tadelte er ihn deshalb, und der Lohn, den der kleine Dichter für seinen ersten poetischen Versuch erntete, bestand somit ebenfalls in Kummer und Thränen.
Indessen verschlechterte die ökonomische Lage der Mutter sich mehr und mehr, und da der Sohn der Nachbarin in einer Fabrik Geld verdiente, so ward beschlossen, auch den guten Hans Christian dahin zu senden. Die alte Großmutter führte ihn zum Fabrikherrn und weinte recht bittre Thränen, daß das Loos ihres Enkels schon so früh der Armuth Sorgen und Kummer sein sollte. In der Fabrik arbeiteten meistens deutsche Gesellen, denen die Kinder oft dänische Lieder vorsingen mußten. Auch Andersen wurde dazu aufgefordert, was er bereitwillig that, denn er wußte, daß er mit seinem Gesange Glück machte. Die Nachbarn horchten immer, wenn er im Garten Lieder sang, und einmal hatte ja eine ganze Gesellschaft, die im Garten des vornehmen Nachbars versammelt war, seine reine Stimme bewundert, und ihm Beifall zugeklatscht! Ein ähnlicher Beifall ward ihm auf der Fabrik zu Theil. Dadurch ermuthigt, sagte Andersen einmal: "Ich kann auch Komödie spielen!" und recitirte darauf ganze Scenen aus Holbergs Lustspielen. Die anderen Knaben mußten indessen seine Arbeiten verrichten, aber nur in den ersten Tagen seiner Anstellung ging es ihm so gut. "Gewiß ist er eine kleine Jungfer!" sagte, als er eines Tages wieder singen mußte, einer der deutschen Arbeiter, und nun umringten ihn die plumpen Gesellen, und behandelten ihn so unzart, daß der verschämte Knabe darüber erschrocken zu der Mutter floh und sie weinend bat, ihn nicht mehr ind die Fabrik zu senden. Seine Bitte ward auch erfüllt, denn, sagte die Mutter, sie habe ihn nicht des Verdienstes wegen dorthin gesandt, sondern allein, damit er wohl aufgehoben sein möchte, wenn Sie auf Arbeit gehe.
Der Knabe sollte zum Theater! hatten mehre Nachbarn ihr gesagt, da sie aber kein anderes Theater kannte, als umreisende Schauspieler, schüttelte sie bedenklich den Kopf und beschloß, ihren Sohn lieber bei einem Schneider in die Lehre treten zu lassen. – Andersen hatte nun schon das zwölfte Jahr erreicht, war sich zu Hause noch immer ganz überlassen, und verschlang alle die Bücher, deren er nur habhaft werden konnte. Seine liebeste Lectüre bestand jedoch in einer alten, prosaischen Übersetzung des Schakspeare. Mit dazu aus Pappe gemachten Figuren spielte er den ganzen König Lear und den Kaufmann von Venedig. – In's Schauspiel kam er nur sehr selten, da er aber gut bei dem Zettelträger angeschriben stand, bekam er von diesem alle Komödienzettel, und setzte sich dann Abends vor den Ofen, studirte die Namen der handelnden Personen und unterlegte so allen aufgeführten Stücken einen unechten Text.
Andersens Lesebegierde und hübsche Stimme hatten indessen die Aufmerksamkeit mehrer vornehmer Familien der Stadt auf sich gezogen, von welchen ihn die eine rufen ließ. Des Knaben kindliches Wesen, sein starkes Gedächtniß und seine schöne Stimme verliehen ihm in der That etwas ganz Eigenthümliches, man sprach davon, und bald ward er in mehre Häuser beschieden. Doch blieb ihm die erste Familie, die ihn mit so vieler Theilnahme aufgenommen, ja ihn sogar einst dem Prinzen Christian vorgestellt hatte, die liebste. Es war dies die Familie des Obersten Høegh-Guldborg, eines ebenso gebildeten, als gütigen Mannes, des Bruder des bekannten Dichters.
Um diese Zeit verheirathete die Mutter sich wieder, und da der Stiefvater sich durchaus nicht in die Erziehung des Sohnes mischen wollte, so ward unserm Andersen dadurch noch mehr Freiheit zu Theil, als bisher. Spielkameraden hatte er nicht, weshalb er denn oft allein nach dem Gehölze wanderte, oder sich zu Hause in eine Ecke setzte, um Puppen für sein kleines Theater zu nähen. Die Mutter meinte, da er doch zum Schneider bestimmt sei, wäre es gut, daß er sich im Nähen übte. Würde dies wirklich der Fall, so müßten viele schöne Lappen abfalllen, woraus er Sonntags neue Anzüge für seine Theatergarderobe nähen könnte, tröstete der Knabe sich.
So kam denn endlich die Zeit der Confirmation heran, wozu der Jüngling die ersten Stiefeln in seinem Leben bekam. Damit sie die Leute sehen konnten, wurden sie über die Hosen gezogen, und da nun eine alte Nähterin ihm aus des verstorbenen Vaters Oberrock ein Confirmationskleid verfertigte, so war der feierliche Anzug vollständig. Nie noch hatte Andersen so hübsche Kleider gehabt. Die Freude darüber war so groß, daß der Gedanke daran ihn sogar in seiner Andacht am Tage der Weihe störte, so daß er Gewissensbisse darüber fühlte und Gott bat, ihm die Sünde so weltlicher Gedanken zu vergeben, und doch konnte er sich nicht erwehren, im nämlichen Augenblicke wieder an die schönen knarrenden Stiefeln zu denken.
Nach beendigtem Confirmationsfeste sollte denn Andersen nun in die Schneiderlehre treten, allein er bat seine Mutter inständig, ihn doch nach Kopenhagen reisen und einen Versuch machen zu lassen, bei'm königlichen Theater angestellt zu werden; er las ihr Lebensbeschreibungen berühmter Männer vor, die ebenso arm wie er gewesen, und versicherte sie, 'er wollte schon auch ein berühmter Mann werden. Einige Jahre schon hatte er seine erübrigten Schillinge in eine Sparbüchse gethan, und diese waren nun zu dem unerschöpflichen Schatze von 13 Reichsbankthalern angewachsen. Der Anblick dieser unerwartet großen Summe erweichte auch das mütterliche Herz; sie fing an, sich in die Wünsche ihres Sohnes zu fügen, wollte aber doch erst den Ausspruch einer klugen Frau über das künftige Schicksal ihres Sohnes hören. Nun ward die Sybille geholt, und nachdem sie in Karten und Kaffee geforscht hatte, erscholl das Orakel:
"Euer Sohn wird ein großer Mann, und ihm zu Ehren wird man einst die Stadt Odense illuminiren."
Eine so glückliche Prophezeiung mußte wohl die letzten Hindernisse aus dem Wege räumen. "So reise denn in Gottes Namen!" sagte die Mutter, als ihr aber die Nachbarn vorhielten, wie unbesonnen es sei, den vierzehnjährigen Knaben nach der großen Stadt reisen zu lassen, in welcher er keine Seele kannte, erwiederte sie: er lasse sie keine Ruhe haben, sie wäre aber überzeugt, er werde schon wieder umkehren, wenn er das große Wasser sähe, das er passiren sollte. Andersen reis'te nun als blinder Passagier mit der Post nach Nyborg, und erst auf dem großen Belte fühlte er, wie einsam er nun doch in der Welt dastehe. Sobald er auf Seeland gelandet war, trat er daher an eine abgelegene Stelle, warf sich hier auf die Knie, und flehte zu Gott um Hülfe in seiner verlassenen Lage. Getröstet stand er auf, und nun ging es diesen Tag und die folgende Nacht unterbrochen weiter durch Städte und Dörfer, bis er am Montag Morgen des 5ten Septembers 1819 die Thürme von Kopenhagen erblickte. An dem Thore mußte er absteigen und ging, sein kleines Reisebündel unter dem Arme, in die große Stadt hinein. Die bekannte Judenfehde, welche sich damals von Süden nach Norden über Europa erstreckte, war hier am Abend vorher ausgebrochen, und die ganze Stadt war in Bewegung; Naomi's Schicksale geben ein treues Bild von dem damaligen Zustande der dänischen Hauptstadt. – Drei Thaler hatte die Reise Gekostet, mit den übrigen zehn in der Tasche nahm der kleine Abenteurer nun ein Logis in einem Gasthofe. Seine erste Ausflucht ging nach dem Theater, staunend betrachtete er das stattliche Gebäude, umkreis'te es und betete inbrünstig, daß es sich ihm doch bald öffnen und er ein tüchtiger Schauspieler werden möchte. Damals hatte er gewiß noch keine Ahnung davon, daß zehn Jahre später hier eine seiner dramatischen Arbeiten beifällig aufgenommen, und zum ersten Male das Publikum anreden sollte.
Am folgenden Tage zog er nun die Confirmationskleider an, und begab sich auf den Weg, um sein Empfehlungsschreiben an die einflußreiche Tänzerin abzugeben. Lange ließ die Dame ihn auf der Treppe warten und als er endlich vorgelassen wurde, mißfiel das linkische und naive Benehmen des Knaben der Künstlerin so sehr, daß sie ihn für verwirrt hielt, zumal da sie den Herrn gar nicht kannte, der die Empfehlung ausgestellt hatte. – Nun wandte sich Andersen an den Director des Theaters, ihn um Anstellung ersuchend, aber auch hier war der Erfolg schlecht. "Er sei zu mager für das Theater," lautete die Antwort. "O!" erwiederte Andersen, "wenn Sie mir 100 Thaler Gage geben, will ich wohl fett werden." Der Chef wollte sich jedoch auf diese ungewisse Aussicht auf einen fetteren Rekruten für die königliche Bühne nicht einlassen, und wies den Supplikanten mit dem Bedeuten ab, man engagire auch nur Leute von Bildung.
Niedergeschlagen stand der arme Knabe nun da; er kannte Niemand, der ihm hätte Rath und Trost geben können, Niemand, an dessen Brust er seine Thränen weinen konnte. Da dachte er an den Tod, und eben dessen Schrecknisse führten ihn zu Gott zurück. "Wenn Alles erst recht unglücklich geht, wird er mir helfen," sagte er, "denn so steht es ja in allen Büchern, die ich gelesen habe." Er kaufte sich ein Billet für die Gallerie und sah Paul und Virginie. Die Scenen im zweiten Akt, wo die beiden Liebenden sich trennen, ergriff ihn so sehr, daß er in lautes Schluchzen ausbrach, und die Aufmerksamkeit aller Ansitzenden erregte. Beschwichtigt durch ihr freundliches Zureden, erzählte er nun Allen, wer er sei, wie er hierher gekommen, daß seine Liebe zum Theater nicht geringer wäre als die Liebe Pauls für Virginie, und wie er gewiß eben so unglücklich werden würde wie Paul, wenn man ihn keine Anstellung bei'm Theater gäbe. Alle sahen ihn verwundert an.
Der nächste Tag brachte keine erfreulicheren Aussichten, und schon war die Kasse bis auf einen Thaler zusammengeschmolzen. Was war zu thun? Entweder mußte er mit einem Schiffer die Rückreise antreten, um in seiner Vaterstadt verlacht zu werden, oder bei irgend einem Handwerker in die Lehre treten, was doch sein Loos in Odense sein würde, kehrte er zurück. Ein Tischler suchte eben einen Lehrburschen, zu dessen Diensten sich nun Andersen meldete, aber bald ward er auch hier, von den leichtfertigen Reden der Gesellen verletzt, ein Gegenstand der Belustigung Aller, und das Ende war wie einst in der Fabrik zu Odense. Weinend nahm er noch am nämlichen Abend Abschied von dem Meister.
Indem er nun betrübt durch die mit Menschen angefüllten Straßen wanderte, fiel es ihm ein, daß hier noch Niemand seine hübsche Stimme gehört hätte. Er suchte also den Professor Siboni, den direktor des königlichen Conservatoriums auf, bei dem eben eine große Mittagsgesellschaft versammelt war, und darunter der Dichter Baggesen und der berühmte Componist, Professor Weyse. Eine muntere Hausmamsell öffnete ihm die Thüre, und ihr erzählte er ganz offenherzig, wie verlassen er wäre, und wie groß seine Lust, zum Theater zu kommen, sei, was die junge Dame sogleich der Tischgesellschaft wieder vorbrachte, die begierig war, den kleinen Abenteurer, wie Baggesen sagte, kennen zu lernen. Nun wurde er hereingerufen, und mußte vor der Gesellschaft singen und Scenen aus Holberg deklamieren. Als ihm dabei eine Stelle seine traurige Lage in Erinnerung brachte, und er in Thränen ausbrach, applaudirte die Gesellschaft. "Ich prophezeie, es wird einst Etwas aus ihm werden!" sagte Baggesen, "aber werde nur ja nicht eitel, wenn das Publikum Dir Beifall klatscht." Der Professor Siboni versprach darauf, er wolle Andersens Stimme aubilden, damit er auf dem königlichen Theater debütiren könne, und hoch erfreut verließ der Knabe nun das glückliche Haus. Den Tag darauf mußte er bei dem Professor Weyse erscheinen, der ganz die verlassene Lage des armen Jünglings zu würdigen wußte, und edelmüthig eine Collecte für ihn sammelte, die 70 Thaler einbrachte. Nun nahm ihn Professor Siboni bei sich auf, und über dem ersten Unterricht verstrich fast ein halbes Jahr. Da war Andersens Stimme im Übergange, und verlor sich fast ganz. Siboni rieth ihm nun, lieber wieder nach Hause zu reisen und ein Handwerk zu erlernen. So stand der arme Andersen denn wieder ebenso verlassen in der Welt da, wie früher! Doch eben in diesem aufscheinenden Unglücke lag der Keim zu einem bessern Fortkommen für ihn. In seiner Noth erinnerte er sich, daß in Kopenhagen ein Dichter Guldberg lebte, ein Bruder des freundlichen Obersten in Odense. An ihn wandte sich Andersen und fand gütige Aufnahme. Als Guldberg sah, daß der junge Odenseer fast nicht ein Wort richtig schreiben konnte, bot er ihm seinen Unterricht in der dänischen und deutschen Sprache an, und schenkte ihm den Gewinn einer kleinen, eben herausgegeben Schrift. Auch der edelmüthige Weyse, Kuhlau und andere angesehene Männer reichten ihm wieder ihre hülfreiche Hand.
Nun sollte Andersen sich ein Logis in der Stadt miethen. Er fand auch eine Wittwe, die willig war, ihn aufzunehmen, allein diese Frau wohnte in einer berüchtigten Straße, und war umgeben von Damen, die der Dichter uns mit Victor Hugo's Worten als "les femmes ´chevelées qui vendent le doux nom d'amour" schildert. Doch sein Herz war zu rein, sein Gemüth zu kindlich, als daß er hätte über Das nachdenken sollen, was hier um ihn vorging. Seine Wirthin war aber eine harte und gefühllose Frau, die sich nicht entblödete, dem armen Knaben 20 Thaler an monatlichem Kostgelde abzunehmen, oblgeich sie ihm nur eine vormalige Speisekammer zur Wohnung anwies. Er gab ihr indessen das verlangte Geld, und bekam dagegen mitunter einige Schillinge von ihr, wenn er Stadgewerbe für sie besorgte. Keiner konnte sich doch glücklicher fühlen, als der junge Andersen in seiner jetzigen Lage, denn Professor Guldberg hatte den Schauspieler Lindgreen vermocht, den jungen Menschen zu instruieren, währen Einer der Solotänzer sich in den Kopf gesetzt hatte, einen Tänzer aus ihm zu machen. Andersen ging also täglich in die Tanzschule, trat in einigen Balletten auf, und da auch seine Stimme sich wieder eingestellt hatte, mußte er in den Chören mitsingen.
So war er denn nun wirklich zum Theater gekommen, und es galt nur noch um's Debütiren und die damit verbundene Erwerbung eines festen Gehalts. Noch immer von Aberglauben befangen, dachte er da am Neujahrstage, wen er heute in's Schauspielhaus kommen, und dort ein Stück declamiren könnte, würde er zuverlässig im Laufe des Jahres zum Schauspieler avanciren. Leider war das Haus aber an diesem Tage geschlossen, und nur zufällig stand eine kleine Nebenthür offen. Durch diese schlich sich Andersen, zitternd, als wenn er Böses im Sinne hätte, auf die dunkle Bühne, wo kein Mensch sich regte, trat an das Lampengestell, betete hier kniend ein Vaterunser, das Einzige und Beste, was ihm hier einfallen wollte, und kehrte dann getröstet nach Hause. Immer noch hoffte er, seine gute Stimme werde nach und nach ganz wiederkehren, was doch kaum zu vermuthen war, da der arme Jüngling aus Mangel an Geld fast immer mit zerrissenen Stiefeln und nassen Füßen gehen mußte, auch keine Winterkleider hatte. Nun bereits sechzehn Jahre alt, war er doch noch ganz Kind, so daß er sich den ganzen Abend auf seiner Kammer damit beschäftigte, Puppen für sein kleines Theater zu nähen, deren Umzüge aus Proben machte, die er sich in den Kaufläden erbeten hatte. Auf diese Weise verstrichen ihm die besten Jahre zum Lernen, und viele kummervolle Tage mußte er bestehen, ehe ein milder Tag für ihn anbrach. Guldberg übte ihn im dänischen Styl, und bald förderte Andersen eine ganz versificirte Tragödie zu Tage, die wegen der Gewandtheit, womit er die Sprache darin zu behandeln gewußt hatte, Öhlenschlägers, Ingemanns und Anderer Aufmerksamkeit erregte. Bei'm Theater aber ward ihm kein Debütiren gestattet, man entledigte ihn sogar seiner bisherigen Verpflichtung, die Tanzschule zu frequentiren und in den Chören zu singen, da man wünschte, er möchte seine Zeit wissenschaftlichen Studien weihen; doch Niemand that Etwas für ihn in dieser Hinsicht, und es fiel dem armen Knaben schwer genug, nur das Nöthige zur Erhaltung des Lebens zu erwerben. Da schrieb er in seiner großen Noth ein neues dramatisches Stück in der Hoffnung, daß es zur Aufführung angenommen werde, allein die Hoffnung schlug fehl, oblgleich dieser Arbeit bald ein zweiter und dritter Versuch folgte.
Gerade um diese Zeit wurde der als augezeichneter Beamter ebensosehr geschätzte, als wegen seiner Herzensgüte allgemein hochgeachtete Konferenzrath Collin Theaterdirector, und bald begriff dieser kluge und hellsehende Mann, was in dem jungen Dichter schlummerte. Zwar verwarf auch er Andersens dramatische Arbeiten, aber er ging alsbald zum König und erwirkte die Erlaubniß, den jungen Andersen auf Staatskosten in eine gelehrte Schule in den Provinzen zu senden, und wurde dem Jünglich von diesem Augenblick an ein Vater im edelsten Sinne des Wortes.
Jetzt trat nun Andersen von Tanzübungen, Romanen und Puppen über zu Mathematik, Latein und Griechisch, und der siebzehnjährige Jüngling mußte sich darin finden, unter zehnjährigen Knaben die ersten Elemente zu erlernen. Der Rektor behandelte ihn indessen sehr hart, sprach ihm alle geistigen Fähigkeiten ab, und vergaß sich so sehr, verkannte so ganz die Pflichten eines öffentlichen Lehrers, daß er den armen Jüngling zum Gegenstande des Hohns bei den Mitschülern machte, und ihn in einen Zustand geistiger Leiden versetzte, der ihn binnen Kurzem hingerafft haben würde, hätte ihn nicht der edle Collin und einige andere treue Freunde aus diesen Qualen errettet. Als nämlich ein paar Jahre hier verstrichen waren, reis'te Einer der Lehrer nach Kopenhagen, und berichtete dem Konferenzrath, wie übel und sorglos der arme Andersen von dem Rektor behandelt würde. Nicht sobald hatte Collin dies erfahren, als er auch sogleich Andersen aus der Schule nahm und ihn einem Privatlehrer übergab. Ein Jahr daruf (1828) ward Andersen akademischer Bürger in Kopenhagen.
Wenige Monate darauf erschien seine erste literarische Arbeit im Druck unter dem Titel: "Fußreise nach Amack, " eine humoristische Posse, die so großen Beifall fand, daß schon nach einigen Tagen eine zweite Auflage davon veranstaltet werden mußte, und eben jetzt die dritte Auflage unter der Presse ist. Nun wurde der junge Dichter überall mit zuvorkommender Freundlichkeit aufgenommen. Der dänische Uebersetzer des Shakspeare, der Kommandeur Wulff, der berühmte Naturforscher Statsrath Örsted und viele angesehene Familien und Gelehrte nahmen ihn als einen Freund ihres Hauses auf, und die Familie Collin gab ihm ganz eine väterliche Heimath.
Der “Fußreise nach Amack" folgte eine dramatische Arbeit, ein heroisches Vaudeville: "Die Liebe auf dem Nikolaithurme," das auf die Scene gebracht wurde und vom Professor David recensirt ist. Einige glaubten darin eine Parodie auf Öhlenschlägers Axel und Walburg zu sehen, worin die lieben Leute sich doch sehr irrten. – Die ganze Veranlassung zu diesem Irrthume entstand aus zwei Repliken eines Trauerspiels, die Andersen auf komische Weise in seinem Vaudeville benutzt hatte. Darüber entstand eine kleine Partei gegen ihn. Andersen härmte sich nicht darüber, und machte sein zweites akademisches Examen, worin er den höchsten Grad erhielt.
Bald darauf erschien die erste Sammlung ernster und scherzhafter Gedichte, die jedes für sich ein großes Publikum fanden. In der Schule hatte man Andersen so oft der Weichheit geziehen, daß er sich später oft seiner besten Gefühle schämte, und nicht selten, wenn er eben ein ernstes Gedicht vollendet hatte, unmittelbar darauf eine Parodie dazu schrieb. In dieser Sammlung von Gedichten finden sich mehrere Proben dieser Art Parodien, was jedoch von Einigen gemißbilligt wurde, die besorgten, es möge eine solche Richtung des Gemüths nicht gut enden. Chamisso hat mehre dieser Gedichte glücklich übersetzt, und sie in die Ausgabe seiner gesammelten Gedichte aufgenommen.
Im Sommer 1830 machte Andersen eine Reise durch die dänischen Provinzen, und nach der Rückkehr erschien unter dem Titel: Phantasien und Skizzen eine neue Sammlung lyrischer Gedichte von ihm, die von der großen Veränderung zeugte, die in seiner Seele vorgegangen sein mußte, und als hätten die früheren, von ihm selbst verhöhnten Gefühle sich an ihm rächen wollen, trugen alle diese Gedichte das Gepräge einer stilllen Schwermuth. Möglich ist es auch, daß Selbsttäuschung ihren Antheil daran hatte. Chamisso, Gaudy, Gähler und Andre haben einzelne Gedichte dieser Sammlung übersetzt und eins derselben: "Das sterbende Kind" so vielen Anklang gefunden, daß es in's Grönländische übersetzt worden. Die armen Grönländer singen es, wenn sie auf dem Fischfange sind, und man findet es in ihrem Liederbuche abgedruckt. – Überhaupt haben diese Gedichte einen Anklang von Heine's Liedern, in welchen Andersen die Leiden ausgesprochen fand, die sein eigenes Herz drückten.
Zerstreuung ward jetzt mehr und mehr ein Bedürfniß, wollte er anders seine Gesundheit nicht ganz untergraben. Er trat daher 1831 eine Reise in die sächsische Schweiz an, die er noch im nämlichen Jahre, 1831, beschrieb und im Druck heruasgab. Sie ist von Genthe in's Deutsche übersetzt und in Breslau herausgekommen. Auf dieser Reise machte der junge Dichter Bekanntschaft mit Tieck, Chamisso und Willibald Alexis. Chamisso, welcher Dänisch versteht, machte sich bekannt mit Andersens lyrischen Arbeiten und führte ihn zuerst in Deutschland ein, indem er, wie schon gesagt, mehrere von Andersens kleineren Gedichten übersetzte und sich im "Morgenblatte für gebildete Stände" folgendermaßen über ihn äußerte: "Mit Witz, Laune, Humor und volksthümlicher Naivität begabt, hat Andersen auch tieferen Nachhall erweckende Töne in seiner Gewalt. Er versteht besonders, mit Behaglichkeit aus wenigen, leicht hingeworfenen, treffenden Zügen kleine Bilder und Landschaften in's Leben zu rufen, die aber oft zu örtlich-eigenthümlich sind, um Den anzusprechen, der in der Heimath des Dichters nicht selbst heimisch ist. Vielleicht ist, was von ihm übersetzt werden konnte, oder übersetzt worden ist, am wenigsten geeignet, ein Bild von ihm zu geben." –
Da Andersen leider auch vom pekuniären Gewinn, den seine Arbeiten ihm einbringen, leben soll, und das Honorar in Dänemark auch für sehr gelesene Bücher unglaublich geringe ist, so ergriff er die Gelegenheit, als ein junger Komponist, der Konzertmeister Bredahl, sich einen Operntext von ihm erbat, auch die Theaterdirektion besser bezahlt als die Verleger, und schrieb nach Walter Scotts Roman die Oper: "die Braut von Lammermoor," behandelte ebenfalls Carlo Gozzi's Maskenspiel: der Rabe, wozu der Sekretär Hartmann die Musik komponirte, und vom Professor Weyse ersucht, Kenilworth für ihn zu schreiben, erfüllte er auch diesen Wunsch seines frühen Wohltäters. Allein die Kritik billigte nicht, was sie ein Zerstückeln anderer Dichterwerke nannte, und eiferte schonungslos gegen das verkehrte Beginnen, bekannte Romane dramatisch zu bearbeiten .
Indessen behauptete Andersen den schon erworbenen Ruf als lyrischer Dichter durch seine "Vignetten zu dänischen Dichtern" und: "die zwölf Monate des Jahres."
Um diese Zeit erschienen in Kopenhagen die anonymen "Gjengangerbreve", die wegen ihres vortrefflichen Gehalts und einer auffallenden Ähnlichkeit mit Baggesens Manier so große Sensation erregten. Eine sehr schwache Seite hatten diese launigen Episteln doch in dem Angriff, den sie auf Andersen enthielten. Der Witz drehte sich um eine Anspielung auf Andersens Namen, und tadelte ihn wegen seiner mäßigen Orthographie. Der anonyme Verfasser konnte nicht eine gute Seite an Andersens Arbeiten finden, und behandelte ihn auf eine vornehm-herabwürdigende Weise, die ihm nicht zur Ehre gereichte. Wollte Andersen Böses mit Bösen vergelten, erlaubte ihm seine ehrenwerthe Denkart, feindlich gegen jenen Verfasser, den nunmehr wolbekannten Dichter H. Hertz, aufzutreten, wäre dazu die allervorzüglichste Gelegenheit in diesen Tagen gegeben, wo Hertz dem kopenhagener Publikum bewiesen, wie auch er die jämmerlichste Jämmerlichkeit zu Tage zu fördern, und eine zahlreiches Publikum ganze anderthalb Stunden zu langweilen vermochte. Indessen wurden diesem Dichter unmittelbar nach dem Erscheinen jener spuckhaften Briefe Stipendien zu einer Reise nach Deutschland, Frankreich und Italien bewilligt, und dies veranlaßte Andersens Freunde, ihm eine gleiche Aufmunterung auszuwirken, obgleich Viele der Meinung waren, er wäre jetzt auf seinem Kulminationspunkte. Auf Öhlenschlägers, Ingemanns, Heibergs, Örsteds und Thiele's Empfehlungen wurden auch Andersen Reisestipendien zugestanden, wobei es recht merkwürdig war, daß Jeder dieser Herren seine Empfehlung auf eine besondere Eigenschaft am Dichter gestützt hatte: der Eine pries sein tiefes Gefühl, ein Anderer seinen Witz und seine Laune. – Diese Begünstigung erregte indessen den Neid einiger unsaubern Geister, es erschienen einige anonyme Angriffe auf Andersen, die ihn so sehr kränkten, daß er an sich selbst verzweifelnd und voll Mißtrauen eine Reise antrat, die ihm die beste Schule wurde.
Er ging nun (1833) nach Paris, und - kaum sollte man's glauben - der erste Brief, den er hier aus dem Vaterlande empfing, enthielt nur eine couvertirte dänische Zeitung, worin ein wahres Spottgedicht auf Andersen abgedruckt war, eine hämische Ergießung des Neides über die dem Dichter zu Theil gewordenen Stipendien zu einer Reise in's Ausland. Solche Ausbrüche der Rusticität, solche Beweise des gänzlichen Mangels an Erziehung und edleren Gefühlen wiederholen sich nicht selten bei uns. Es sind die ohnmächtigen Auslassungen eines contracten Gemüths, die ihre Wirkung selten empfehlen, d.h. sie gereichen dem Angegriffenen zum besten Ruhme. Andersen verlebte drei Monate in Paris, und stiftete hier Bekanntschaft mit Heine, Victor Hugo und Paul Düport. Nachdem er der Einweihung der Napoleunssäule beigewohnt hatte, reis'te er nach der Schweiz, wo ihn eine ihm ganz unbekannte Familie, Houriet in le Locle, im hohen Thale des Juragebirges, einlud, einige Zeit bei ihr zu verweilen. Andersen nahm diese Einladung mit Erkenntlichkeit an, und vollendete hier, in der großen Einsamkeit der Natur, sein dramatisches Gedicht: "Agnete und der Wassermann," das er in Paris angefangen hatte. In dieser Dichtung goß er seine ganze Seele aus, und wähnte, man würde ihm in Vaterlande die Gnade seines Königs nicht mehr mißgönnen, wenn das Gedicht erst dort bekannt geworden.
An dem nämlichen Tage, an welchem Andersen vor vierzehn Jahren fremd und hülflos nach Kopenhagen gekommen war, am 5. September wanderte er über den Simplon in's schöne Land, das ihn zu dem Dichterwerke begeistern sollte, wodurch ihm die erste allgemeine und wohlverdiente Anerkennung zu Theil wurde: Der Improvisator, oder, wie Professor Kruse den Titel ziemlich schwerfällig umgetauft hat: Jugendleben und Träume eines italienischen Dichters. Über Mailand, Genua und Florenz ging er nach Rom, wo ihn Thorvaldsen und alle Landsleute mit großer Liebe empfingen. Das nach Kopenhagen gesandte Gedicht "Agnete und der Wassermann," von dessen Aufnahme er so große Erwartungen gehegt hatte, wurde ganz übersehen. Ein anderer junger Dichter, Paludan-Müller, der sich besonders durch schöne Versifikation auszeichnete, war der Stern des Tages geworden. Sonderbare Verkettung! Paludan-Müllers Dichtungen sind in Deutschland erst neulich als schwache Leistungen geschildert, während Viele in Dänemark sie gern in den dritten Himmel erhöben, und Andersen findet in Deutschland weit mehr Anerkennung, als in seinem Vaterlande! – Seine Freunde theilten ihm auch jetzt Alles mit und gestanden ihm offenherzig, wie sie der nämlichen Meinung, wie die größere Menge, wären, daß er nämlich abgeblüht habe. – Ein folgender Brief brachte ihm die Trauerbotschaft vom Tode seiner Mutter, der Einzigen, die noch von seinen Angehöringen am Leben gewesen. Aus mehren erotischen Gedichten, die damals in’s Leben traten, darf man annehmen, daß auch ein geheimer Kummer des Dichters Herz drückte. Mißmüthig wandelte er unter den Kunstschätzen und der reichen Natur‚ wie lebhaft sich aber diese fremde Welt und das Volksleben des Südens in seiner Seele abspiegelte, zeigt uns der Improvisator im schönsten Lichte. Bei Thorvaldsen, der großes Gefallen an der “Agnete” fand, wurde dem Dichter Trost und Aufmunterung zu Theil. Der große Künstler erzählte ihm, wie arm auch er gewesen, wie sehr auch er in seinen ersten Künstlerjahren dem Neide bloßgestellt, und wie oft auch er verkannt worden.
Indeß war Andersens eifrigster Antagonist, der Dichter Herz, auch in Rom angekommen, und, wie es sich von edlen Gemüthern nicht anders erwarten ließ, sie schlossen sich einander an und reis’ten gemeinschaftlich nach Neapel, wo sie der Vesuv mit einer glänzenden Eruption empfing. Sie besuchten Pästum und die blaue Grotte; im Improvisator ist das Auftreten beider dänischen Dichter ein Zeuge dieser nunmehrigen Harmonie der beiden Musensöhne, die unsers Wissens in der Folge nicht gekränkt worden ist.
Im folgenden Jahre kehrte Andersen über Venedig, Wien und München in sein Vaterland zurück. In den beiden letzten Städten hielt er sich ziemlich lange auf und knüpfte hier Bekanntschaften mit Deutschlands ersten Dichtern und Künstlern, die ihm Alle auf’s freundlichste entgegenkamen. Gleich nach der Ankunft in Kopenhagen vollendete der Dichter nun seinen ersten Roman, den Improvisator, der mit ungetheiltem Beifall aufgenommen, gelesen, wieder gelesen und wieder aufgelegt wurde. Überall fand diese hehre Dichtung die verdiente Anerkenung, und selbst Diejenigen, welche früher nicht günstig gegen Andersen gestimmt gewesen, reichten ihm die Hand zur Versöhnung. Zu diesen Letzteren gehörte auch der Rector, jener hartherzige Lehrer unsers Dichters, der sich alle Mühe gegeben hatte, das von Gott verliehene Talent in den Staub zu treten. Jetzt erkannte er seinen Fehler und bedauerte seinen Irrthum. Von allen Beweisen der Anerkennung erfreute jedoch seiner den jungen Andersen mehr, als der Beifall des edlen deutschen Dichters Hauch. Dieser hatte in einer aristophanischen Komödie vermeintliche Fehler an Andersen als Dichter gerügt, und die Meinung ausgesprochen, er habe einen Weg eingeschlagen, der zu Nichts führe. Jetzt, nachdem er den Improvisator gelesen hatte, nahm er seinen Anstand, an Andersen zu schreiben, ihm seine Freude über den eigenen Irrthum zu bezeugen und ihm die Hand der Freundschaft zu reichen. Andersen hat der Welt seine Achtung vor diesem herrlichen Manne dadurch zu erkennen gegeben, daß er ihm und dem herzlichsten seiner vaterländischen Freunde, dem Dichter und Professor Ingemann, den vorliegenden Roman dedicirte.
Dem Improvisator folgte der von Christiani in’s Deutsche übersetzte Roman O.T., der aber wegen seines ganz vaterländischen Charakters eine weniger gefällige Lecture für Deutsche sein dürfte.
Für’s Theater schrieb Andersen das dramatische Gedicht: “Trennung und Wiedersehen,” das von der kopenhagener Theaterdirektion nicht zur Aufführung angenommen worden, wie denn diese Direktion überhaupt nicht das Geringste zur Aufmunterung des Dichters gethan. – Diese Kälte scheint ihm alle Lust benommen zu haben, für die Bühne zu arbeiten, denn er hat seitdem keine neue Arbeiten an die Theaterdirektion eingereicht.
Andersens neustes Werk ist der hier dem deutschen Publikum dargebotene Roman: “Nur ein Geiger!” Mehr als irgend eine seiner früheren Arbeiten enthält dieser Roman Züge aus dem Leben des Dichters, wie das aus dieser Skizze hervorgeht. Uns, dem Übersetzer, kann es nicht zustehen, ein Urtheil über diese Dichtung auszusprechen, daß sie aber Anklang bei dem nachdenkenden Leser finden wird, davon sind wir im Voraus überzeugt.
Des Dichters “Abenteuer für Kinder,” wovon ehestens eine deutsche Ausgabe in der Buchhandlung der Herren Vieweg u. Sohn in Braunschweig erscheint, halten in Dänemark Viele für Andersens originellste Arbeit, und gewiß verdienen drei dieser Dichtungen einen ausgezeichneten Platz in diesem Zweige der Literatur.
Mit der ihm zu Theil gewordenen Anerkennung seines Dichterwerkes scheint auch eine frohere Stimmung sich in seiner Brust zu regen. Nie hat je ein Dichter seine geistige Entwickelung so, von allen Umständen dazu gedrungen, vor dem Publikum zur Schau getragen. Die Kritik folgte allen seinen Schritten, und der Historiker Molbech, welcher Mitglied der Theaterdirektion ist, hat ein so hartes, liebloses und, wir dürfen sagen, ungerechtes Urtheil über Andersen gefällt, daß sein Aussprcuh der Wiederhall einer vorgefaßten Meinung, nicht aber das besonnene Urtheil eines wohldenkenden Mannes genannt zu werden verdient.
Aller dieser Widerwärtigkeiten ungeachtet hat des Dichters eigene Kraft und eine liebevolle Hand der Vorsehung ihn seiner Bestimung mit jedem Tage näher geführt. Seine Persönlichkeit und seine Werke haben ihm viele Freunde und Verehrer erworben; sein Publikum ist zahlreicher, als es seine Gegner glauben möchten. Deutschland indeß hat seinen Werth am richtigsten aufgefaßt, und es spricht das Conversationslexikon der Gegenwart eine doppelte Wahrheit aus, wenn es Andersen einen der talentvollsten dänischen Dichter neuester Zeiten nennt, dessen Ruf in Deutschland jedoch anerkannter sei, als in seinem Vaterlande – es giebt ein treues Bild seiner Persönlichkeit in den Worten: “er besuchte 1833 und 1834 Deutschland, die Schweiz, Italien und Frankreich, wo sein harmloses Wesen, sein offenes, ehrliches Gesicht und der liebefunkelde Blick, der das Dichtergemüth verräth, ihm überall Freunde erwarben.”
Im Sommer von 1837 machte Andersen eine Reise durch Schweden, besuchte Gothenborg, Stockholm und Upsala, wo er Bekanntschaft mit den Dichtern und anderen ausgezeichneten Männern des Nachbarlandes machte. Die Früchte dieser Reise wird das neue Werk uns bringen, woran der Dichter gegenwärtig arbeitet.
__________________
Wir glauben diese Skizze des Jugendlebens und der literarischen Thätigkeit des Dichters Andersen nicht besser schließen zu können, als durch ein chronologisches Verzeichniß aller seiner bisher heruasgegebenen Werke.
1829
erschienen 1) “Fußreise nach Amack.” Erste und zweite Auflage 1829, dritte Auflage 1838.
2) “Die Liebe auf dem Nikolaithurme,” heroischen Vaudeville. Gehört zum Repertoire des königlichen Theaters in Kopenhagen.
1830
3) “Gedichte.” Einige derselben sind von Chamisso in’s Deutsche übersetzt.
1831:
4) “Phantasien und Skizzen.” Aus dieser Sammlung von Gedichten haben v. Chamisso, Gaudy, Gähler und erst neulich auch Thomson in der in Berlin erschienenen sogenannten “Harfe der Skalden” deutsche Nachbildungen geliefert.
5) “Schattenrisse eienr Reise nach dem Harz und der sächsischen Schweiz.” In’s Deutsche übersetzt von Genthe, Breslau 1832.
1832
6) Die Braut von Lammermoor,” Operntext, in Musik gesetzt vom Concertmeister Bredal, und zum ersten Male aufgeführt auf dem königlichen Theater in Kopenhagen am 5. Mai 1832.
7) “Der Rabe,” komische Oper nach Carlo Gozzi’s il Corvo, in Musik gesetzt vom Sekretär Hartmann, als Festschauspiel gegeben zum Geburtstage des Königs von Dänemark, am 29. Januar 1832.
8) “Vignetten zu dänischen Dichtern.”
9) “Die zwölf Monate des Jahres,” ein Cyklus von Gedichten.
1833
10) “Gesammelte Gedichte.”
1834
11) “Agnete und der Wassermann,” ein dramatisches Gedicht, wovon Chamisso ein Fragment in’s Deutsche übersetzte.
1835
12) “Das Fest auf Kenilworth,” Operntext, in Musik gesetzt vom Professor Weyse. Gehört zum Repertoire des königlichen Theaters in Kopenhagen.
13) “Der Improvisator,” Originalroman in 2 Theilen. Zweite Auflage 1837. Deutsch: “Jugendleben und Träume eines italienischen Dichters,” vom Professor Kruse, Hamburg, 1835, französisch: “l’Improvisateur”, von v. Lundblad, Paris 1838.
1836
14) “Trennung und Wiedersehen,” Vaudeville in 2 Aufügen.
15) “O.T,” Originalroman in 2 Theilen, in’s Deutsche übersetzt von Christiani, Leipzig 1837.
1837:
16) “Mährchen für Kinder,” 3 Heftchen. Erscheinen in deutscher Ausgabe vom Unterzeichneten bei Fr. Vieweg u. Sohn, Braunschweig 1838.
17) “Nur ein Geiger!” Originalroman in 3 Theilen. In’s Deutsche übersetszt und mit einer Lebensskizze des Dichters begleitet vom Unterzeichneten, Braun-schweig 1838.
1838
18) “Die Galoschen des Glücks,” ein Mährchen. Erscheint in deutscher Über-setzung unter No. 16.
19) “Ein rechter Soldat,“ Posse in Versen.
20) “Das hat der Zombi gethan!” Gedicht.
Diese letzeren drei Leistungen erschienen in einem Bande.

Kopenhagen, im Mai 1838.
G. F. v. Jenssen

*[red.tilføjelse: Marmier skriver ”Hogg”. ”Hague” og den tilhørende forklaring er Jenssens gætteri. James Hogg (1770-1835) var en skotsk lyriker og prosaist, opvokset under fattige forhold ude på landet og autodidakt forfatter.]

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet Maj 1838
Sprog: hollandsk, tysk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 11963
[Informationer opdateret d. 18.11.2013]

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Eines Dichters Bazar von H.C. Andersen

Eines Dichters Bazar von H.C. Andersen. Aus d. Dän. von W. C. Christiani. Bd 1-2. Leipzig, Eduard Kummer. 1843. (Med flg. dedikation som indledning til afsnittet "Italien":
"Dem edlen Grafen Geheimen-Staatsminister Konrad Rantzau von Breitenburg in Holstein und Deutschlands großem Maler Cornelius in Berlin, bringe ich diese Skizzen von Italien".
Som indledning til afsnittet "Griechenland":
"Dem gelehrten, dem Dichter, dem berühmten Reisenden Prokesch-Osten, österreichischer Minister in Griechenland, und meinem Landsmann, dem Holsteiner Archäologen, Historiker, Professor Roß in Athen. Den zwei Männern, unter den Vielen die mir hier den Aufenthalt angenehm und theuer gemacht haben, sende ich diese Blätter zum Dank und zur Erinnerung an unser kurzes Zusammenleben in dem classischen Lande".
Som indledning til afsnittet "Der Orient":
"Dem österreichischen Internuntius in Constantinopel, Baron von Stürmer, durch dessen Gastfreiheit ich im Orient mein Norden fand und dem großen Dichter Scandinaviens Adam Oehlenschläger in Kopenhagen, durch dessen Aladdin und Aly und Gulhindy ich schon früh einen Orient in meinem Norden fand, widme ich aus dankbarem Herzen diese Bilder".
Som indledning til afsnittet "Donaufahrt":
"Dem Pianofürsten meinen Freunden dem Oesterreicher Thalberg und dem Ungarn Litzt trage ich vor und widme ich dieses 'Donau-Thema mit Küsten-Variationen'".)
Som indledning til afsnittet "Heimreise":
"Der liebenswürdigen Verfasserin von 'Teckningar ur hverdags lifvet' Fräulein Frederika Bremer in Stockholm und meines Wohlthäters Conferenzrath Collins geistreicher Tochter, Frau Ingeborg Drewsen in Kopenhagen, deren echt schwesterliche Gesinnung und Theilnahme für mich, oft meine Gedanken nach der Heimath zogen, bringe ich diese Blätter". (268 + 375 S.)

Anm. i:
a.  Leipziger Repertorium der deutschen und ausländischen Literatur. (Hrsg. Dr. E. G. Gersdorf). Erster Jahrgang. Erster Band. Heft 13. Leipzig, 31. März 1843. S. 544-47.
   (Est. 2.169)
b. Der Komet. Conversationsblatt für gebildete Stände. (Red.: Dr. C. Herlossohn). 14. Jahrgang. No 257. Montag, den 25. Dec. 1843. S. 75-76.
(Est. 5.26)
c.  Beiblätter des Planeten für Literatur, Theater und öffentliches Leben. (Red.: Ernst Keil). No 20. Mai 1843. S. 78-79.
(Est. 5.46)
d. Deutsche Monatsschrift für Literatur und öffentliches Leben. (Hrsg. Carl Biedermann). Jahrgang 1843. Zweiter Band. S. 292. Leipzig, 1843. S. 292.
(Est. 7.151)
e.  Blätter für literarische Unterhaltung. No 308. Sonnabend, 4. Nov. 1843. S. 1235-36.
(Est. 2.151)
f. Humoristische Blätter. 7. Jahrgang. No 16. Donnerstag, 18. April 1844. S. 169-71.
(Est. 6.208)
g.  Abendzeitung. (Red.: Robert Schmieder, Dresden). 29. Jahrgang. No 101. Donnerstag, am 11. Dec. 1845. S. 1077-79.
(Est. 1.44)

(Bibliografisk kilde: HCAH 1971/695)

Udgivet 1843
Sprog: tysk
Kilde: Den gyldne trekant:52   Bibliografi-ID: 16039
[Informationer opdateret d. 29.12.2011]

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Geschichte der deutschen Nationalliteratur im neunzehnten Jahrhundert

Geschichte der deutschen Nationalliteratur im neunzehnten Jahrhundert von Julian Schmidt. Zweiter Band. Leipzig. Freidrich Ludwig Herbig. 1853.
Inhalt (s. VII):
Novellistische Versuche. 2. Reactionäre Stimmung in der Poesie – die Reisen – Fürst Pückler – Sealsfield – Hackländer – Phantastische Literatur – Rückkehr zur Wirklichkeit – Adelbert Stiffter – Berthold Auerbach – Jeremias Gotthelf.
Men inde i bogen på s. 378 – er HCA pludselig tilføjet.
s. 378: Siebentes Kapitel.
Novellistische Versuche. II.
Reactionäre Stimmung in der Poesie – Die Reisen – Fürst Pückler – Sealsfield – Hackländer – Phantastische Literatur – Andersen – Rückkehr zur Wirklichkeit – Adelbert Stifter – Berthold Auerbach – Jeremias Gotthelf.
s. 388 [ ...] Da nun aber dieser neugewonnene Realismus des Styls sich nicht sogleich den Kunstwerken anbequemen wollte, war es natürlich, daß die Poesie sich zunächst in die phantastische Welt warf, um an ihr eine Natur zu finden, an der man wieder Freude haben könne, und daß sie sich bei der Unfähighkeit, etwas Großes und Ganzes mit lebendiger Energie zu umfassen, in das Detail, in das Kleinleben der Natur und der Menschen vertiefte. [389] Diese Freude am Detail, dieses sinnige und geistvolle Auge für das Kleinleben der Natur und derr Seele ist es, was Andersen eine berechtigte und werthvolle Stellung in der Entwicklung der neuern Literatur giebt. In der Regel finden Dichter, deren Virtuosität ins' Kleine geht, bei einer fremden Nation schwer Eingang, weil in ihrem Detail eine Menge von Beziehungen vorkommen müssen, die dem Fremden nicht verständlich sind. Andersen aber hat in Deutschland so viel Wohlwollen gefunden, daß er hier fast ebenso zu Hause ist, wie in seinem Vaterland Dänemark. Seine Poesie kam gerade zur rechten Zeit für Deutschland,um zu zeigen, daß man noch Freude an den Gegenständen haben könne. Seine Märchen sind mit Recht in alle Kreise des Volks eingedrungen. Ihre humoristisch-phantastische Färbung ist ganz frei von aller Geziertheit, und nur sehr selten wird der Dichter sentimental, die Einfälle sind überall ebenso zierlich als überraschend; seine zahlreichen, bunt ausgeführten Figuren haben ebensowening von dem bittern Ernst des wirklichen Lebens, als von dem farblosen Idealismus eines aus Modejournalen copirten Märchenbildes. Allerliebst ist es, wie der Dichter mit dem Pantheismus einer gemüthvollen Kinderseele die ganze Welt humanisirt, von der Sonne und den Planeten bis herab zu einem Pantoffel und einer schmutzigen Gaslaterne. Es ist nicht die bequeme Manier, einem beliebigen belebten oder unbelebten Gegenstand Worte in den Mund zu legen und wohl oder übel einen Dialog zwischen vernunftlosen Wesen hervorzuspinnen; wir werden ernstlich in die Seele der Tische, Stühle, Violinen, Elfen, Kobolde versetzt; wir fühlen des Dichters psychologischen Blick bis in die alte abgebrochene Stopfnadel hinein; wir emfinden lebhaft, wenn dieser Kater, dieser Contrebaß, dieses Immergrün Gedanken hätte, so müßten sie so und nicht anders denken. Selbst dem alten Peter Schlemihl und seinem verloren gegangenen Schatten weiß Andersen eine neue humoristische Seite abzugewinnen. Andersen ist eine ächte Dichternatur, welche die verkehrte Welt der Romantik mit Anmuth und Grazie zu einem harmonischen Bilde umschafft. Ebenso ansprechend ist das innige Stillleben der Natur aufgefaßt; der Tannenbaum, der in seiner Kindheit sich ärgert, wenn die Hasen über ihn hinwegspringen, bis er endlich abgehaun und nach kurzem, unbequemen Glanz am Weihnachtsabend in die Polterkammer geworfen wird, wo er ein paar ehrlichen Mäusen Geschichten erzählt, und endlich[/390] den Tod in den Flammen findet; das Fliedermütterchen, das dem alten Ehepaar die Sagen aus der Laube in die Ohren flüstert und sich kochen läß, um als Thee dem Knaben, der den Schnupfen hat, Träume von einer bunten, luftigen Zukunft einzuathmen; die Schneekönigin, die im Fensterfrost die phantastische Herrlichkeit ihres Zauberschlosses am Nordpol abspiegelt; der Erlenhügel, auf dem die Kobolde aus allen Gegenden und Sagen zusammenkommen, um sich an ihren gegenseitigen Sprüngen zu belustigen. Unter den Thieren liebt der gemüthliche Dichter vor allen die Störche. Sie haben etwas Heimliches, sie sind die Schutzgeister eines friedlichen Herdes, und doch bringen sie wunderbare Sagen aus dem südlich schönen Lande ihrer dichterischen Heimath, freundlich grüßend auf jeder neuen Wanderung in das vertraute Strohdach herüber. Ueberall sind wir in einer lieblichen Traumwelt, nicht in jenen hastigen Seelenbewegungen, die aus einem Ueberquellen des heißen Bluts entspringen, sondern in den leichten Morgenträumen, die wie auf einem bunt wechselnden Abendgewölk neckisch an unserm innern Gesicht vorübergleiten, und in denen wir mitunter einen glücklichen Blick in die Natur der Dinge thun, den Abglanz einer wahren Anschauung, die in dem Gewühl des Tageslebens unbeachtet an uns vorüberging. – Vortrefflich ist auch sein Bilderbuch ohne Bilder. Der Mond erzählt, was er auf seinen Wanderungen sieht; ein Ganzes kann er nicht geben, denn er sieht nur die Nachtseite der Natur, aber die einzelnen bunten Gestalten krystallisiren sich zu einem reizenden Farbenspiel. Er folgt dem gazellenäugigen Hindumädchen in das Dickicht an dem Ufer des Ganges, wenn sie für ihren Geliebten betet; er belauscht das kind, wie es sich in den Hühnerhof schleicht, um der Henne ein eingebildetes Unrecht abzubitten; er schaut in die grönländische Sommernacht, wie sie einen Todten unter die ewigen Eisberge versenken,und wie die Robben um ihn spielen; er verklärt mit seinem sinnigen Strahl eine junge schöne Sängerin, die in der Stadt der Todten auf den Trümmern des Amphitheaters die modernen italienischen Coloraturen vor einer luftigen Reisegesellschaft erschallen läßt, hinter ihr der dunkle Vesuv mit seiner schlank aufsteigenden Feuerlilie, und er blickt mit trübem Mitgefühl auf die arme Tochter der Schande, die noch in ihrer Agonie gezwungen ist, sich mit geschminkten Wangen und bekränztem Haar nächtlich vor das erleuchtete Fenster zu setzen.
[391] Freilich ist die vorherrschende Stimmung dieses Dichters, die Gemüthlichkeit, die mit den Gegenständen spielt und sich von den Eindrücken nur anhauchen läßt, ohne sie tiefer in sich aufzunehmen, noch nicht das rechte Heilmittel für jene Blasiertheit, deren letzter Grund der Mangel an sittlichem Ernst ist. In jener anmuthigen Märchenwelt liegt vielmehr schon der Keim zu einer neuen Unnatur. Das wirkliche Ideal des Lebens und der Poesie liegt doch nicht in Gras und Kräutern, nicht in Ruinen und Steinbrüchen, nicht in träumerischen Wolkenzügen und luftigen Elfengestalten, sondern in der Menschenwelt mit dem ganzen Ernst ihrer sittlichen Verhälltnisse. Etwas von dieser Unnatur finden wir auch in dem deutschen Dichter, der mit Andersen am meisten verwandt ist, in Adelbert Stiffter. In der Vorrede zu den 'bunten Steinen' spricht er sich sehr schön darüber aus, daß man sowohl in der Betrachtung [...]

(Bibliografisk kilde: HCAH 2003/237)

Udgivet 1853
Sprog: tysk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 16459
[Informationer opdateret d. 2.2.2012]

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Oversigt over Danmarks Literatur- og Sprog-Historie. Udarbeidet til Skolebrug.

F. Dahlerup Oversigt over Danmarks Literatur- og Sprog-Historie. Udarbeidet til Skolebrug. Kjøbenhavn. Fr. Wøldikes Forlag 1866. Heri p. 137: [..] Talrige Reiser have ført ham til næsten alle Europas lande og baaret rige Frugter for den danske Literatur, i hvilken der ved ham er skabt en Digtart, der er lige original i Aand og Form, og som bestemt adskiller ham fra alle Tidens reflekterende Digtere. [..]

(Bibliografisk kilde: Skjerk)

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 1866
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 13731
[Informationer opdateret d. 2.12.2013]

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The Daily News 5 April 1875

[leder, uddrag:]
... the poet, who perhaps touches a wider circle of admirers than any other living man of letters. [...]
[...] he has given the world his best already. This best - his admirable stories for children - is known and read by all men, and the poet has aquired what is the only true popularity. He is dear to the children of every European country, and has established his fame in the hearts of future generations. [...]
The races of the North were among those which started best in the literary race [Eddaen og Sagaerne omtales, og det nævnes, hvordan andre lande senere har taget føringen.] Hence a Danish poet like Andersen finds it no easy matter to pass the wall of ice which severs the genius of the North from that of England and France, as Brynhild was guarded from her lovers by the fence of fire. only the fame of Ibsen is vaguely rumoured, only Thorwaldsen is videly known in plastic art. But Hans Andersen , the son of the cobbler of Odensee, is a houshold word, and the creations of his fancy have passed into the great Pantheon where Shakespeare 's poople, and Homer 's and Scott 's, enjoy a life less perishable thant hat of mortal men. [...]
It has been given to Hans Andersen to fashion beings, it may almost be asaid, of a new kind, to breathe life into the toys of childhood, and the forms of antique superstition. The tin sldier, the ugly duckling, the mermaid, the little match girl, are no less real and living in their way than Othello , or Mr. Pickwick, or Helen of Troy. It seems a very humble field in which to work, this of nursery legend and childish fancy. Yet the Danish poet alone, of all who have laboured in it, has succeeded in recovering, and reproducing, the kind of imagination which constructed the old world fairy tales. [...]
It is the speciality of the genius of Hans Andersen that the persons of his stories are as naïve and simple as the Sleeping Beauty or as Cinderella [...]
It is only a writer who can write for men that is fit to write for children. [...]
It is a great prize that the Danish poet has won in being the poet and the storyteller of childhood. There are more glorious crowns, but none so innocent or so untarnished as this that binds the white hair of the illustrious Hans Christian Andersen .

HCAs dagbog: 10. april 1875: I Torsdag fik jeg fra B Adler et Nummer af Evening [fejl for Daily] news i London hvor jeg paa det allerdristigste stilles op som den meest læste af alle nu levende Digtere og mine Eventyr gives Plads i det Pantheon hvor Homeer og Schackspear evigt leve.

(Bibliografisk kilde: Bredsdorff p 483)

Udgivet 5. april 1875
Sprog: engelsk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 19625
[Informationer opdateret d. 23.9.2014]

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Samlede Skrifter / af / H. C. Andersen. / - / Tre og Tredivte Bind. / - / Kjøbenhavn. / C. A. Reitzels Forlag. / 1879.

Smudstitelblad: Samlede Skrifter. Tre og Tredivte Bind. - Titelblad: (ovenfor beskrevet).

Digte / af / H. C. Andersen. / - / Tillæg. / - / Kjøbenhavn. / C. A. Reitzels Forlag. / 1879.

Titelblad, paa Bagsiden heraf: Bianco Lunos Bogtrykkeri.
Indholdsfortegnelse. - Tekst: 186 Sider. - 8vo. - Pris Kr. 1.00.

Indhold.

1080. Vandrerens Sang. (Hvor Stormen løfter høit sin stærke Stemme)(Saml. Skr. XII, 365). p. 1
Mene, mene tekel upharsin (se Nr. 1072). p. 1
Asylsang (se Nr. 1073). p. 4
1081. Brev til Fru Saabye. (Min naadige Frue! De maa vide) (Saml. Skr. XII, 368). p. 4
Vers-Vignet (se Nr. 898). p. 5
1082. Til Hende. (Du spurgte: Hvad er Deres bedste Sang?) (Saml. Skr. XII, 370). p. 6
1083. Den Gang vi endnu havde Vaar. (Den Gang vi endnu havde Vaar) (Saml. Skr. XII, 371). p. 7
1084. Jeg fik et Brev fra hende, som Du veed. (Jeg fik et Brev fra hende, som Du veed) (Saml. Skr. XII, 371). p. 7
1085. Brudstykke af en Rundsang. (Kurvene gjør just vor Lykke) (Saml. Skr. XII. 372). p. 8
1086. Herrens Bøn. (Læs Aften og Morgen dit Fadervor!) (Saml. Skr. XII, 373). p. 9
1087. Den stille Uge. (Den stille Uges Sørgetid) (Saml. Skr. XII, 373). p. 9
1088. Vise. (Min Ven, lad Alt Dig more) (Saml. Skr. XII, 374). p. 10
1089. Romanze. (Hvor Bøgen helder sin friske Green) (Saml. Skr. XII, 374). p. 10
1090. Brudefolkene paa Jernbanen mellem Kjøbenhavn og Roeskilde. (Paa Bane nu, paa Bane!)(Saml. Skr. XII. 375). p. 11
1091. Til Sophie Gade, født Hartmann, at synge for sine Smaa. (Min egen stærke Dreng, min fine Pige) (Saml. Skr. XII, 376). p. 12
Jeg gik igjennem den duftende Skov (se Nr. 1076). p. 12
Romanze (se Nr. 1077). p. 13
Studenten fra Lund (se Nr. 376). p. 14
Liden Kirsten og Prinds Buris (se Nr. 990). p. 15
Jeg har en Angst som aldrig før (se Nr. 882). p. 16
Ung Elskov.
I. (I Kjærlighed er ingen Sorg for tung) (se Nr. 953). p. 17
II. (Man har et Sagn om Nøkken) (se Nr. 450). p. 17
Jylland (se Nr. 805). p. 18
Ved Aarsskifter.
I. (Et nyfødt Aar paaVerdensstrømmen glider) (se Nr. 801). p. 19
II. (Igjen et Aar udfolder sine Vinger) (se Nr. 836). p. 19
1092. III. (1864.) (Efter Krigen.) (Det nye Aar kommer susende). (Saml. Skr. XII, 383). p. 19
Forvisning (se Nr. 878). p. 20
1093. Ved Soldatens Hjemkomst i 1864. (Vor brave Soldat, som saa ærligt har stridt) (Saml. Skr. XII, 385). p. 21
1094. En Stemning. (Hvad der skal skee, det skeer, derpaa jeg troer) (Saml. Skr. XII, 385). p. 21
Danske Poeter i Bouguet (se Nr. 915). p. 22
Norge (se Nr. 1020). p. 24
Korsør (se Nr. 984). p. 25
Til Maleren Carl Bloch (se Nr. 1063). p. 26
Stormfloden (se Nr. 1030). p. 27
En Stemning (se Nr. 1032). p. 27
Oldingen (se Nr. 1038). p. 28
Billedstormerne (se Nr. 1042). p. 29
Et Barns Skriftemaal (se Nr. 1046). p. 31
Odense (se Nr. 1044). p. 32
Kjøbenhavn (se Nr. 1043). p. 33
Miraklet (se Nr. 1047). p. 34
Lille Svends Udtalelse om Veirliget (se Nr. 1045). p. 35
Den korteste Nat (se Nr. 1049). p. 36
Tunge Timer (se Nr. 1053). p. 36
Mit Barndoms Hjem (se Nr. 1050). p. 37
Fyen og Schweitz (se Nr. 1064). p. 38
Smaavers.
1095. 1. Paa Genfersøen. (Hvor Alperne høit deres Snekrone bær') (Saml. Skr. XII, 402). p. 38
2. Paa Slottet Chillon (se Nr. 275). p. 39
3. Paa Veien fra Genua langs Middelhavet (se Nr. 283). p. 39
1096. 4. I Rom. (Man gav mig Marmorguder, Oldtids Skatte) (Saml. Skr. XII, 403). p. 39
1097. 5. Fra Qvirinalhaven. (I Syd er Vintren Vaar og Vaaren Sommer) (Saml. Skr. XII, 404). p. 40
1098. 6. Min Musa. (Min Musa nys) (Saml. Skr. XII, 404). p. 40
1099. 7. Indskrift paa Rammen. (Dit danske Sommer hjem ved Skov og Strand) (Saml. Skr. XII,404). p. 40
1100. 8. Indskrift paa en Kirkeklokke. (Igjennem Flammer blev jeg til) (Saml. Skr. XII, 405). p. 41
9. Efter H. Heine. (I mit Bryst er Klokkeklang) (se Nr. 932). p. 41
1101. 10. (Verden er falsk, Verden er fæl) (Saml. Skr. XII, 405). p. 41
11. Impromtu over Thorvaldsens Atelier i Nysø Have 1840 (se Nr. 382). p. 42
12.(Jeg er ei længer i Ungdomstid) (se Nr. 1078). p. 42
1102. 13. (Dødsenglen flyver i slimet Ham) (Saml. Skr. XII, 406). p. 42
1103. 14. (Et evigt Liv tør jeg ikke kræve) (Saml. Skr. XII, 407). p. 43
1104. 15. Paris. (Susende, vexlende, trættende, broget) (Saml. Skr. XII, 407). p. 43
1105. 16. (Ved ham, for hvem at Stenen brast for Graven) (Saml. Skr. XII, 407). p. 43
1106. 17. (I dette Jordlivs Forgjængelighed) (Saml. Skr. XII, 407). p. 43
1107. 18. (I Rummets store Uendelige) (Saml. Skr. XII, 408). p. 44
19. Efter Gjenoptagelsen af Holbergs De Usynlige (se Nr. 759). p. 44
20. TiI H. S.
1108. 1. (Ind i den dunkle Skov i Tjørn og Krat) (Saml. Skr. XII, 408). p. 44
1109. 2. (Hvor kjær Du er mig, har Du vel forstaaet) (Saml. Skr. XII, 409). p. 45
1110. 21. (Er Fyren af Adel, og Pigen har Penge) (Saml. Skr. XII, 409). p. 45
1111. 22. (Jeg troer at der før en Verden var) (Saml. Skr. XII, 409). p. 45
1112. 23. Granattræet. (I Vaaren er hver Blomst en Flamme) (Saml. Skr. XII, 410). p. 46
1113. 24. (Hvis Du forstod mit Hjertes Suk) (Saml. Skr. XII, 410). p. 46
1114. 25. (Hvis Thorvaldsen Dig saae, o, søde Lykke) (Saml. Skr. XII, 410). p. 46
1115. 26. (Hvor det er selsomt at see Ungdom døe) (Saml. Skr. XII, 410). p. 46
1116. 27. (Hvor skulde jeg kunne glemme) (Saml. Skr. XII, 410). p. 46
1117. 28. (Friskt skyder Hverdagslivet sine Ranker) (Saml. Skr. XII, 411). p. 47
1118. 29. (Der er saa øde paa Heden) (Saml. Skr. XII, 411). p. 47
1119. 30. I Rom 1841. (Fra Hjem og Venner komme ingen Breve) (Saml. Skr. XII, 411). p. 47
1120. 31. (Erindringen gjemmer saa mangt et Syn) (Saml. Skr. XII, 411). p. 47
1121. 32. (Hvis høit i Juletræets Top) (Saml. Skr. XII, 412). p. 48
1122. 33. (I Orienten Nattergalen) (Saml. Skr. XII, 412). p. 48
1123. 34. Ved Juletid i Nizza. (Nu er det den deilige Juletid) (Saml. Skr. XII, 412). p. 48
35. I Dødsstunden (se Nr. 934). p. 49
36. Med en Afbildning (se Nr. 834). p. 49
37. Snegle-Spyt (se Nr. 935). p. 49
38. (Paa Livs-Seiladsen er Gud det Fyr) (se Nr. 933). p. 49
1124. 39. Improvisation. (Naar Maanen lyser over Krat og Buske) (Saml. Skr. XII, 414). p. 50
1125. 40. Improviseret Skaaltale for Etatsraad Melchior. (En Børneflok paa Fødselsdagen bad) (Saml. Skr. XII, 414). p. 50
1126. 41. Norsk Stil. (Tag mig Tusinde!) (Saml. Skr. XII, 414). p. 50
42. Til Den, det rammer! (se Nr. 1019). p. 51
43. (Gaaer Du paa Glatiis og falder, min Ven!) (se Nr. 1015). p. 51
44. Drengen og Hundehvalpen (se Nr. 1028). p. 51
45. Med det Onde og med det Gode (se Nr. 1029). p. 51
1127. 46. (En skyet, guulgraa Luft saa tung og hed) (Saml. Skr. XII, 416). p. 52
1128. 47. Paris. (Paris, hvor er Du dog lystig og glad) (Saml. Skr. XII, 416). p. 52
48. (I Vel og Vee) (se Nr. 960). p. 52
1129. 49. Ved Borgen Ravenswood i Skotland. (Hvor Klippen springer i Søen ud) (Saml. Skr. XII, 416). p. 52
1130. 50. Basnæs. (Der staaer en nybygt Gaard af gammel Art) (Saml. Skr. XII, 417). p. 53
1131. 51. Til den lille Marie. (Du er vel ikke et Aar endnu) (Saml. Skr. XII, 417). p. 53
1132. 52. Fra min Reise i Foraaret 1872. (Vi kom fra Keiserstaden) (Saml. Skr. XII, 417). p. 53
1133. 53. (Hvad der skal skee, det skeer, græd Du end Blod) (Saml. Skr. XII, 418). p. 54
54. I Foraaret i Kjøge (se Nr. 1060). p. 54 Deviser med Presenter.
1134. Med et Halsbaand. (Lille og nysselig!) (Saml. Skr. XII, 418). p. 54
1135. Med en Kurv. (En Kurv kan man bruge mod Amors Rænker) (Saml. Skr. XII, 419). p. 55
1136. Med en Brystnaal i Form af en Flue. (Fluer i Hovedet, ja, det er slemt!) (Saml. Skr. XII, 419). p. 55
1137. Med en Fløite fra en Dame. (Jeg vilde gjerne blæse Dig et Stykke) (Saml. Skr. XII, 419). p. 55
1138. Med en Dukke. (Hos Dig forvandles Alt til Engel) (Saml. Skr. XII, 419). p. 55
1139. Med en Penge-Griis. (Her er en yndig Junker) (Saml. Skr. XII, 419). p. 55
1140. Med en Trompet. (Paa Jorden og alle Planeter) (Saml. Skr. XII, 419). p. 55
1141. Med mit photographerede Portrait i Ramme. med Visitkaart ei at staae tilskamme) (Saml. Skr. XII, 420). p. 56
1142. Med J. L. Heibergs Urania. Her har Dubergs Urania, hun er saa pyntet, hun) (Saml. Skr. XII, 420). p. 56
1143. Med en Jagtkniv. (Det dundrer under Hestens Hov) (Saml. Skr. XII, 420). p. 56
1144. Med et Hefte af mine Eventyr. (Den lille Dreng paa det gule Bind) (Saml. Skr. XII, 420). p. 56
Med en Vedbende-Ranke i Potte (se Nr. 662). p. 57
1145. Med et blomstrende Rosentræ. (Modtag et Træ, der fuldt med Roser groer) (Saml. Skr. XII, 421). p. 57
1146. Med Gellerts Fabler. (Paa Menneskets Ord slaa Dig ei til Ro!) (Saml. Skr. XII, 421). p. 57
1147. Med et Kobberstykke. (Som Englene det Jordiske bortbære) (Saml. Skr. XII, 421). p. 57
1148. Med et tydsk Exemplar af mine Eventyr. (Du har en Kunstnersjæl) (Saml. Skr. XII, 422). p. 58
1149. Med et Bundt Cigarer. (Da en Syndflods Vande) (Saml. Skr. XII, 422). p. 58
1150. Med Byrons Værker. (Til Melodi gik Livs-Disharmonien). (Saml. Skr. XII, 423). p. 59
1151. Med Freiligraths Digte. (Ved Islands Geyser staaer hans Sommertelt) (Saml. Skr. XII, 423). p. 59
1152. Med en Dukke. (Dukken her er ingen Dukke) (Saml. Skr. XII, 423). p. 59
1153. Med en Pibe. (I Ægtestandens søde Fryd) (Saml. Skr. XII, 424). p. 60
1154. Med en Blomsterpige af Chocolade. (Med Blomster staaer hun fra Fod til Top) (Saml. Skr. XII, 424). p. 60
1155. Med nogle smukke Fidibus. (Til Skjønhed og Høihed hav ingen Fidus) (Saml. Skr. XII, 424). p. 60
1156. Med Thorvaldsens Statue. (Slaa Du med Aand og Tale) (Saml. Skr. XII, 424). p. 60
1157. Med en Flaske duftende Vand. (Da en Gang Blomsterne Dig saae) (Saml. Skr. XII, 424). p. 60
1158. Med en Spaaqvinde. (Alverden jeg gavner) (Saml. Skr. XII, 425). p. 61
1159. Med en Gliedermann. (Jeg var en Gang paa den grønne Green) (Saml. Skr. XII, 425). p. 61
1160. Med en Lysestage. (Naar efter Aar og Dage) (Saml. Skr. XII, 425). p. 61
1161. Med en Papirtrykker med Blomster. (Ved denne Du i Verden huske maa) (Saml. Skr. XII, 426). p. 62
1162. Med et Cigarfoderal. (Paa Jagten smager en Cigar) (Saml. Skr. XII, 426). p. 62
1163. Med en Reisehue. (Den glade Juul Dig lover ret) (Saml. Skr. XII, 426). p. 62
1164. Med et Kobberstykke. (Da Roser mangle ved Julens Leg) (Saml. Skr. XII, 426). p. 62
1165. Med to Vaser. (Uden Devise og uden Fraser) (Saml. Skr. XII, 426). p. 62
1166. Med en Krave. (Den tør Du eje) (Saml. Skr. XII, 426). p. 62
1167. Med et Landskab fra Italien. (Italien, blomstrende Mandelstav!) (Saml. Skr. XII, 427). p. 63
1168. Med et Kravebaand. (Fordi man gaaer med Kravebaand). (Saml. Skr. XII, 427). p. 63
1169. Med en Blomstervase. (Gaven her er nydelig) (Saml. Skr. XII, 427). p. 63
1170. Med en Hund i Sæbe. (Den hverken bjæffer eller brummer) (Saml. Skr. XII, 427). p. 63
1171. Med en Tobakspung (Uden Snakken, uden Takken) (Saml. Skr. XII, 427). p. 63
1172. Med en Ring fra en Ægtemand til hans Hustru. (Det røde Guld betyder Elskovs Tro) (Saml. Skr. XII, 428). p. 64
1173. Med et Huuskors. (Et Huuskors faaer Du her; prøv dine Kræfter!) (Saml. Skr. XII, 428). p. 64
1174. Med en Lysestage. (Sæt Dig i Stagen, men ikke for kroget!) (Saml. Skr. XII, 428). p. 64
1175. Med et Par Kopper, hvorpaa et Billed af Roeskilde. (Tag Koppen med Roeskilde-Byen) (Saml. Skr. XII, 428). p. 64
1176. Med Visitkaart. (Et Mindeblad - det Sted, Du har beæret) (Saml. Skr. XII, 428). p. 64
1177. Med et Guttapercha-Ansigt. (En Cavaleer kom nys hertil) (Saml. Skr. XII, 428). p. 64
1178. Med en Kurv med Æg. (I Kurven, paa Ballet, i Dands og i Leg) (Saml. Skr. XII, 429). p. 65
1179. Med et Billede. (Et Kobberstykke skal Du faae) (Saml. Skr. XII, 429). p. 65
1180. Med en Krave. (Du faaer til Julegave?) (Saml. Skr. XII, 429). p. 65
1181. Med Papir. (Her er Papir til mange Breve) (Saml. Skr. XII, 429). p. 65
1182. Med et Par Handsker. (Hille den sorte Jøde!) (Saml. Skr. XII, 429). p. 65
1183. Med Eau de Cologne. (Naar Du med dette Dig befugter) (Saml. Skr. XII, 429). p. 65
1184. Med en broderet Skjærm. (I Stykket her, vil Dig dit Hjerte sige) (Saml. Skr. XII, 430). p. 66
1185. Med mine Samlede Skrifter. (Du voxte op i mit Hjertes Hjem) (Saml. Skr. XII, 430). p. 66
1186. Med et Billede af Rosenborg Have. (Der sidder en Amme ved Rosenborg Slot) (Saml. Skr. XII, 430). p. 66
1187. Med en Hund. (Her er en Hund, og den er stor) (Saml. Skr. XII, 430). p. 66
1188. Med H. P. Holsts: Den lille Hornblæser. (I Kampens Stund han blæste kjækt) (Saml. Skr. XII, 431). p. 67
1189. Med Sammes Sicilianske Skizzer og Noveller. (Sicilien er Skjønheds Hjem) (Saml. Skr. XII, 431). p. 67
Med et Stykke Sæbe (Se Nr. 661). p. 67
Med en Terracotta-Figur af Bissen (se Nr. 663). p. 67
Med en Krukke Pomade (se Nr. 664). p. 68
Med Oehlenschlægers Portrait (se Nr. 665). p. 68
Med en Deel Sparebøsser (se Nr. 1075). p. 68
1190. Med mine Eventyr. (Velkommen! Træd kun ind, Du unge Pige) (Saml. Skr. XII, 432). p. 68
1191. Med en Papirholder i Form af en Ridderhaand. (Hvor Skjønhed lægges) (Saml. Skr. XII, 433). p. 69
1192. Med mine Digte gamle og nye. (Mit hele Blomster-Mosaik) (Saml. Skr. XII, 433). p. 69
1193. Med forskellige Presenter. (Jeg kommer, Frøken Anna, med en Flaske af min Lugt) (Saml. Skr. XII, 433). p. 69
1194. Med mine Eventyr. (Tak, kjære, unge Ven, for hver en Dag) (Saml. Skr. XII, 433). p. 69
Maskerade-Vers, uddeelte af en Spaaqvinde.
1195. 1. (Gamle Gunhild fra Barselstuen) (Saml. Skr. XII, 434). p. 70
1196. 2. (Tro paa Ingen, ei Dig selv) (Saml. Skr. XII, 434). p. 70
1197. 3. (Klæd Dig ikke i Rødt, ikke heller i Blaat) (Saml. Skr. XII, 434). p. 70
1198. 4. (Gjør Ægteskabs Tilbud i Dags-Avisen) (Saml. Skr. XII, 434). p. 70
1199. 5. (Gaa til Theatret! - ved Himlens Stjerner) (Saml. Skr. XII, 435). p. 71
1200. 6. (Natten lang Dands og Sang) (Saml. Skr. XII, 435). p. 71
1201. 7. (Nu er Du paa Maskerade) (Saml. Skr. XII, 435). p. 71
1202. 8. (Du er Poet) (Saml. Skr. XII, 435). p. 71
1203. 9. (Der voxer for Dig, - ja vær Du glad!) (Saml. Skr. XII, 435). p. 71
1204. 10. Nu faae vi Vinter, nu fyger Sneen) (Saml. Skr. XII, 435). p. 71
1205. 11. (Mig Gamle spørger Du Unge) (Saml. Skr. XII, 436). p. 72
1206. 12. (Mandag være Dig Mærke-Dag) (Saml. Skr. XII, 436). p. 72
1207. 13. (Naar Vaaren rider Sommer i By) (Saml. Skr. XII, 436). p. 72
1208. 14. (Jeg føler dit lille Hjerte dikke -!) (Saml. Skr. XII, 436). p. 72
1209. 15. (Naar Skoven bliver grøn) (Saml. Skr. XII, 436). p. 72
1210. 16. (Du finder din Lykke i Kjøbenhavn) (Saml. Skr. XII, 436). p. 72
1211. 17. (Du skal ikke troe al Snik og Snak) (Saml. Skr. XII, 436). p. 72
1212. 18. (Dig Laurbær og Myrthe er skaaret) (Saml. Skr. XII, 436). p. 72
1213. 19. (En seer man født for Prosa og En for Poesi) (Saml. Skr. XII, 436). p. 72
1214. 20. (Hvad ei et Solkys folder ud) (Saml. Skr. XII, 437). p. 73
Stambogsblade.
1215. I. (Til mig Du kom som Lille, barnlig-glad) (Saml. Skr. XII, 437). p. 73
1216. II. (Fra Vesterhavets Lande) (Saml. Skr. XII, 437). p. 73
III. Fire Blade skrevne i St. Goar ved Rhinen p. 74
1217. 1. (Naar Hyacinthens fine Klokker klinge) (Saml. Skr. XII, 438). p. 74
1218. 2. (Du som en Huusalf stille sysler inde) (Saml. Skr. XII, 438). p. 74
1219. 3. (Dit Barne-Smiil, dit tankefulde Øie) (Saml. Skr. XII, 438). p. 74
1220. 4. (Bogen kom først, og jeg kom sidst) (Saml. Skr. XII, 438). p. 74
1221. IV. A. Henselt. (Fra Strængene flyver en Fuglehær) (Saml. Skr. XII, 438). p. 74
1222. V. Dandserinden Augusta Nielsen. (Den slanke Lilie, den hvide) (Saml. Skr. XII, 439). p. 75
1223. VI. Musikdirecteur W. Rübner. (Din Vugge gænge blev sat i Gang) (Saml. Skr. XII, 439). p. 75
1224. VII. Sangeren P. Schram. (Lunets lystige Skalmeie) (Saml. Skr. XII, 439). p. 75
1225 VIII. Componisten Hägg. (Flyv mod Syd, drik Solskin og folkelig Sang) (Saml. Skr. XII, 440). p. 76
1226. IX. Fru O'Neill. (Lad Dig i Smerten selve Smerten sige) (Saml. Skr. XII, 440). p. 76
1227. X. C. Castenskjold. (Der synges i By, paa Mark og i Skov). (Saml. Skr. XII, 440). p. 76
1228. XI. Til Jonas Collin. (Vi er som to Strømme af modsat Løb) (Saml. Skr. XII, 441). p. 77
1229. XII. Fru Grove, født Fenger. (Bag Sorø Sø ved Skoven) (Saml. Skr. XII, 441). p. 77
1230. XIII. I en ung norsk Componists Album, da han reiste til Rom. (Flyv ungdomssund til den evige Stad) (Saml. Skr. XII, 442). p. 78
1231. XIV. Agnes Dunlop og Michael Rosing. (En Fader kom med sin lille Søn i Reitzels Boutik) (Saml. Skr. XII, 442). p. 78
1232. XV. G. C. Delbanco. (Erindrer Du, ja, det er noget siden). (Saml. Skr. XII, 442). p. 78
1233. XVI. C. Neergaard. (Paa Livets Tangenter, de sorte og hvide) (Saml. Skr. XII, 443). p. 79
Til Forskjellige. 1234. 1. Til Christian den Ottende. (Din Naade mod mig, Konge, blev det Fyr) (Saml. Skr. XII, 443). p. 79
1235. 2. Til H. C. Ørsted. (Du Traaden fandt, en Bro for Tankens Lyn) (Saml. Skr. XII, 443). p. 79
1236. 3. Til A. Oehlenschlæger. (En Sommerluftning, frisk som den fra Havet) (Saml. Skr. XII, 444). p. 80
1237. 4. Til Capitainlieutenant Chr. Wulff. (Du fører Danmarks Løve) (Saml. Skr. XII, 444). p. 80
5. Til A Bournonville. 1238. I. Efter første Opførelsen af Balletten Fjernt fra Danmark. (Du giver os en Digtning uden Ord) (Saml. Skr. XII, 444). p. 80
II. Efter Balletten Et Folkesagn (se Nr. 1074). p. 81
1239. 6. Til Fru Julie Sødring. (Du kommer som Digtningens gode Aand) (Saml. Skr. XII, 445). p. 81
7. Johanne Louise Heibergs Statue af H. V. Bissen (se Nr. 832). p. 81
8. Alexander Dreyschock (se Nr. 839). p. 82
9. Christian Winther (se Nr. 747). p. 82
1240. 10. Til Bjørnstjerne-Bjørnson. (Norlandets Digter! Dig Saga indvied) (Saml. Skr. XII, 446). p. 82
Prologer. 1241. I. Ved en Forestilling paa Frederik den Syvendes Fødselsdag. (Den Dag, vi fødtes, bliver os en Fest) (Saml. Skr. XII, 447). p. 83
1242. II. Ved en Forestilling i veldædigt Øiemed. (I Riddertiden, som De Alle vide) (Saml. Skr. XII, 448). p. 84
Epiloger. I. (Jeg veed om Farverne, de ere skjønne) (se Nr. 312). p. 85
1243. II. Ved en Forestilling af Frøken Amalie Price. (Naar man saa godt som hver en Aften maa) (Saml. Skr. XII, 450). p. 86
III. (En Epilog - dens Kreds gaaer vidt) (se Nr. 923). p. 88
1244. IV. (Hver af os gjemmer i sin Hjertekrog) (Saml. Skr. XII, 453). p. 89
Ved Kunstner-Carnevalet i Casino 1852 (se Nr. 605). p. 90
Et Par Ord ved Scenens Gjenaabning den 1. Decbr. 1857 (se Nr. 765). p. 91
Ved Kunstner-Carnevalet i Casino den 20. Marts 1860 (se Nr. 806 og 807). p. 93
Kongehuset.
I. Til Frederik den Sjette. (Vor Tid er Aandens Dage) (Se Nr. 311). p. 95
II. Sange ved det søsterlige Velgjørenheds Selskabs Forsamling i Anledning af Marie Sophie Frederikkes Fødselsdag (se Nr. 332 og 333). p. 96
III. Til Enkedronning Marie Sophie Frederikke (se Nr. 422). p. 98
IV. Sang til Kong Frederik den Syvende ved hans Ankomst i det Kongelige Theater den 8de October 1856 (se Nr. 758). p. 99
V. Sang i Anledning af Kong Frederik den Syvendes Nærværelse i det Kongelige Theater den 24de Marts 1858. (se Nr. 773). p. 100
VI. Sang ved Kong Frederik den Syvendes Ankomst i det Kongelige Theater Onsdagen den 19de October 1859 (se Nr. 791). p. 101
VII. Sang til Kong Frederik den Syvende ved hans Ankomst i det kongelige Akademi for de skjønne Kunster (se Nr. 808). p. 102
VIII. Med Kong Christian den Niendes Portrait (se Nr. 873). p. 102
IX. Med Dronning Louises Portrait (se Nr. 874). p. 103
X. Med Prindsesse Dagmars Portrait (se Nr. 883). p. 103
1245. XI. I Prindsesse Dagmars Stambog. (Her Pen og Blæk en Tegning gav) (Saml. Skr. XII, 467). p. 103
XII. Farvel! (se Nr. 908). p. 104
XIII. Deres Kongelige Høiheder Kronprinds Frederik og Prindsesse Lovisa, Formælingsdagen den 28de Juli 1869 (se Nr. 986) p. 104
1246. XIV. Til Kronprinds Frederik og Kronprindsesse Lovisa. Med et Tæppe, unge Damer havde broderet til dem som Gave ved deres Formæling. (Ved hvert et Sting blev en Rune lagt) (Saml. Skr. XII, 469). p. 105
Leilighedsdigte. 1247. I. Sang ved Rector Meislings Indsættelse i Helsingør [Denne Oplysning er forkert. Sangen blev sunget ved Indsættelsen i Slagelse, 1823. BFNs fodnote]. (Frøet Liv Alherren giver) (Saml. Skr. XII, 469). p. 105
II. Studenter-Sang (se Nr. 149). p. 106
III. En splinterny Dandse-Vise (se Nr. 1055). p. 109
IV. Sang for de Danske i Paris (se Nr. 247). p. 111
V. Fastelavnsvise (se Nr. 221). p. 112
VI. En lille Flugt til Rom den 8de Marts 1835 (se Nr. 263). p. 113
VII. Sang ved Romergildet den 8de Marts 1836 (se Nr. 286). p. 115
VIII. Psalmer ved første Gudstjeneste i Holmens Kirke efter dens Istandsættelse (se Nr. 288 og 289). p. 117
IX. Cantate, afsungen Nytaarsdag i Garnisonskirken (se Nr. 1054). p. 118
X. Videnskabernes Skaal (se Nr. 314). p. 119
XI. Jagtherrens Skaal (se Nr. 1056). p. 121
XII. Levvel til Jenny Lind (se Nr. 427). p. 122
XIII. Cantate ved Sognepræst C. F. Brorsons 50aarige Embedsjubilæum (se Nr. 433). p. 123
1248. XIV. Julesang i det Collinske Huus. (Saa sidde vi igjen om Julebordet) (Saml. Skr. XII, 488). p. 124
1249. XV. Sang til den kjære Oldemoer A. C. D. Drewsen paa hendes Fødselsdag, den 12te Januar 1852. (Og nu en Sang for Oldemoer) (Saml. Skr. XII, 489). p. 125
1250. XVI. Til Niels W. Gade og Sophie Hartmann. (De faae ingen Vise, De faae ingen Sang) (Saml. Skr. XII, 490). p. 126
XVII. Sang ved Femogtyveaars-Festen for Studenter fra et og samme Aar (se Nr. 615). p. 127
XVIII. Ved Efterslægtselskabets Stiftelsesfest (se Nr. 624). p. 128
XIX. Balletpersonalets Hilsen til Fru J. L. Heiberg (se Nr. 626). p. 130
XX. Til Fru Johanne Louise Heiberg (se Nr. 625). p. 131
XXI. Sange ved det kongelige Opfostringshuus's hundredeaarige Fest (se Nr. 629). p. 132
XXII. Sang ved Fru Malle Drewsens Fødselsfest paa Silkeborg (se Nr. 630). p. 134
XXIII. Ved Krandsens Heisning paa Grandjeans nye Gaard (se Nr. 640). p. 136
XXIV. Ved Indvielsen af den Bingske Porcellainsfabrik (se Nr. 647). p. 137
XXV. Til Jonas Collin. Familiesange paa hans Fødselsdage p. 138 1. (Naar Sneen har bredt Julebord)
(se Nr. 1057). p. 138 2. Lad Januari Atterkomst)
(se Nr. 643). p. 139 3. (I Stuen hænger et Familiebilled) (se Nr. 732). p. 141 XXVI. De danske Qvinder (se Nr. 781). p. 142 XXVII. Sang ved Fest-Ballet i Casino (se Nr. 803). p. 143 XXVIII. Sang ved Politidirecteur C. J. C. Bræstrups Jubilæum (se Nr. 813). p. 144 XXIX. En Foraarsfest i Rom (se Nr. 825). p. 146 XXX. Paa Balletskolen (se Nr. 837). p. 147 XXXI. Det Skjønne (se Nr. 809). p. 148
XXXII. Haandværkerens Vise (se Nr. 644). p. 149
1251. XXXIII. En Moders Skaal. (Om ogsaa ude Stormens Slag).(Saml. Skr. XII, 514). p. 150
1252. XXXIV. Den 2den Februar 1864. Ved Emma Hartmanns og F. Vedels Bryllup. (Tillad, at jeg tager Ordet) (Saml. Skr. XII, 515). p. 151
XXXV. Sang ved Femogtyveaars-Festen for Borgerrepræsentant N. F. Bonnesen og Raadmand B. Petersen. (se Nr. 925). p. 152
XXXVI. Sang ved Afsløringen af Mindestøtten paa Holsteinborg (se Nr. 1003). p. 153
XXXVII. Børnenes Skaal (se Nr. 1009). p. 154
XXXVIII. Til J. P. E. Hartmannden 22de Mai 1874 (se Nr. 1035). p. 155
Bryllupssange.
I. Louise Collin og B. C. W. Lind
(se Nr. 392). p. 156
1253. II. Den 22de April 1847. (Det er en hellig Dag blandt Livets Dage) (Saml. Skr. XII, 521). p. 157
III. Pauline Beutner og Valdemar Drewsen
(se Nr. 651). p. 158
1254. IV. Johanne Drewsen og C. von Krieger. (Mai 1855). (Ved Sundet, hvor Alverdens Skibe møde) (Saml. Skr. XII, 523). p. 159
V. Mathilde Stæger og Niels W. Gade. (I Kirken) (se Nr. 764). p. 160
VI. Augusta Jøhnke og Carl Reitzel (se Nr. 789). p. 161
1255. VII. Louise Ipsen og C. St. A. Bille. Den 8de Juni 1859. (I Kirken). (Vort Liv har mangen Høitidsdag)(Saml. Skr. XII, 526). p. 162
VIII. A. de Neergaard og O. C. Kahrs
(se Nr. 840). p. 163
IX. Clara Hartmann og August Winding
(se Nr. 880). p. 164
X. Bolette Puggaard og Emil Hartmann
(se Nr. 884). p. 165
XI. Johanne Melchior og I. B. Melchior
(se Nr. 926). p. 166
XII. Lucia Scavenius og Carl Castenskjold
(se Nr. 931). p. 167
Sølvbryllupssange.
I. B. M. Bindesbøll og J. E. Wegener
(se Nr. 294). p. 169
II. Postmester, Grev Holck og Hustru, født Møller
(se Nr. 404). p. 170
III. Josepha Siboni og Ferdinand Tutein
(se Nr. 554). p. 171
IV. Ingeborg Collin og Adolph Drewsen
(se Nr. 593). p. 172
V. Augusta Petzholdt og Gottlieb Collin
(se Nr. 778). p. 175
VI. Louise Collin og B. C. W. Lind
(se Nr. 896). p. 176
VII. Dorothea Henriques og Moritz Melchior
(se Nr. 1010). p. 177
VIII. Hofjuveleer Michelsen og Hustru, født Hansen
(se Nr. 1016). p. 178
Guldbryllupssang. C.W. Wiehe og A.L. Wiehe, født Rosing
(se Nr. 854). p. 180
Mindedigte over Afdøde. I. Ved Landgrevinde Louise Charlottes Bisættelse i Roeskilde Domkirke
(se Nr. 877). p. 181
II. Farvel til Kong Frederik den Syvende
(se Nr. 872). p. 182
1256. III. Fru A. C. D. Drewsen, født Lassen.† den 23. April 1852. (Hun var en Qvinde af et sjeldent Værd) (Saml. Skr. XII, 546). p. 182
IV. Sophie Gade, født Hartmann
(se Nr. 744). p. 183
V. Christian Wulff
(se Nr. 757). p. 184
VI. Adam Holst
(se Nr. 788). p. 184
VII. Jonas Collin
(se Nr. 827). p. 185
VIII. Ved Efterretningen om Michael Wiehes Død
(se Nr. 885). p. 186
IX. Henrik Hertz
(se Nr. 996). p. 186

(Bibliografisk kilde: HCAH XVII-36)

Udgivet 1879
Sprog: dansk
Genre: Samlede og blandede skrifter
Kilde: Digterens danske Værker 1822-1875:1079
Se værkregistret   Bibliografi-ID: 1255
[Informationer opdateret d. 17.3.2014]

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Eventyr af H. C. Andersen

Eventyr af H. C. Andersen , I-II. Verdensudgave illustreret af HANS TEGNER. Med en Karakteristik af H. C. Andersen som Eventyrforfatter af GEORG BRANDES. Det Nordiske Forlag, København. 1-8, I-XVI, 9-262; 288 pp.
Subskriptionsplan og Prøve-Billeder. Karakteristikken, H. C. Andersen som Menneske og Eventyrdigter, pp. I-XVI (optrykt 1905 og senere, cf. nr. 194 ndf.); tysk oversættelse, se nr. 159 ndf.; engelsk oversættelse, se nr. 208 ndf. - 2. opl., 1930 (H. Hagerup, København). Anm.: C. E. Jensen, Social-Demokraten 19.10.1899. N.V.D: Politiken 2.12.1901. "Verdens-Udgaven" - HCA i forskellige lande-varianter - Blæksprutten, 1899.

(Bibliografisk kilde: HCAH 1971/148)

Udgivet 1900
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1875-1968:148   Bibliografi-ID: 1494
[Informationer opdateret d. 10.11.2014]

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H. C. Andersen-Autografer.

En af de bedste Samlinger af H. C. Andersen-Autografer ejes af Bankbestyrer Chr. Jørgensen, i Nykøbing Fl., der bl.a. indeholder: H. C. Ørsted. / Da Tankelynet udsprang fra Din Pande, / En større Seekraft Videnskaben fik / En umaalt Skat Du gav til Verdens Lande, / Og giennem alt det Skjønne i det Sande/ Til Gud Du fører os med aabent Blik/ H. C. Ørsted/ (skrevet feil istedetfor H.C. Andersen.) Hver 8. Dag Nr. 27, 2. apr. 1905

(Bibliografisk kilde: Dal)

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 2. april 1905
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 12358
[Informationer opdateret d. 9.2.2012]

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H. C. Andersen i København

KIRCHHOFF-LARSEN, CHR., H. C. Andersen i København. Nationaltidende (søndag) 30. mar., pp. 10-11, 14.
Smst. p. 13: Illustrationer (Prøver fra Alverdens Lande) til Historien om en Moder. - Foromtale af artiklerne: - og forside: "Til H.C. Andersen-Jubilæet - 'Den grimme Ælling' og 'De vilde Svaner' Originaltegning til udgaven for Søndag af Louis Moe. Dagens Nyheder - Nationaltidende, 29.3.1930.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet Marts 1930
Sprog: dansk
Genre: Afhandlinger, artikler, breve etc.
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1875-1968:730   Bibliografi-ID: 2215
[Informationer opdateret d. 9.1.2013]

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H. C. Andersen Jorden rundt

TOGEBY, SIGURD, H. C. Andersen Jorden rundt. Dansk Familieblad XXIV 1934-35, nr. 48, pp. 8-10.
[..] en Række Prøver paa Illustrationer fra alle Lande.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 1934
Sprog: dansk
Genre: Afhandlinger, artikler, breve etc.
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1875-1968:850   Bibliografi-ID: 2354
[Informationer opdateret d. 30.11.2011]

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H.C. Andersens Hus.

Disse Billeder fra H.C. Andersens Hus i Odense, fotograferet af E. Cronfelt, er solgt til illustrerede Blade i mange Lande som en god Reklame for Danmark. Dagens Nyheder, 20.2.1935.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 20. februar 1935
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 15511
[Informationer opdateret d. 5.10.2011]

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Litteraturen.

KJÆRGAARD, HELGE, Litteraturen. I: Knud Fabricius, m.fl. (red.), Holland Danmark. Forbindelserne mellem de to Lande gennem Tiderne. II. Jespersen & Pio, København 1945. Spec. pp. 226-28.
Udgivet 1945
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1969-1994:1725   Bibliografi-ID: 12757
[Informationer opdateret d. 5.10.2010]

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H.C. Andersen og hans Berømmelse.

Ragnhild Rørdam Olesen: Det er Hensigten, at de H.C. Andersen-Festligheder, der hidtil har været holdt med Aars Mellemrum, skal gøres til en fast aarlig Institution i Lighed med Kronborg-Opførelsen af 'Hamlet' og med de Festligheder, som andre Lande hvert Aar holder til Ære for deres berømte Sønner. Det kan derfor være ganske interessant at fordybe sig lidt i, hvor svært det egentlig var for H.C. Andersen at vinde Anerkendelse herhjemme, som langt tidligere blev ydet ham i Udlandet. Vendsyssel Tidende, 28.6.1950.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 28. juni 1950
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 16606
[Informationer opdateret d. 25.9.2013]

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Red Barnet's internationale udstilling af børnetegninger til H. C. Andersens eventyr.

Red Barnet's internationale udstilling af børnetegninger til H. C. Andersens eventyr. [København.]
På rejse gennem H. C. Andersens og børnenes rige eventyrland med Poul Fatum (7 pp.). - Eng.: Travelling with Poul Fatum through Hans Andersen's and the Children's Fairyland".
Foromtale: Fyns Tidende, 6. juli 1950. - ever: H.C. Andersen ikke saa berømt, som vi tror. Hans eventyrskikkelser lever ganske vist videre, men uden for deres egentlige milieu. Mange udenlandske udgaver er helt forvansket. Bo Grønbech har i dag paa et møde i undervisningsministeriet, hvor repræsentater for "Red Barnet" fortalte nærmere om den verdens-børnekonkurrence, som netop er løbet af stabelen, og som netop går ud paa at faa alle jordens børn til at illustrere den gamle digters eventyr. Fyns Tidende, 3.11.1950; Kristeligt Dagblad, 3.11.1950.
Børn fra hele verden genfortæller Andersens eventyr i billeder. I dag åbner Tivoli den store udstilling af børnetegninger fra 44 lande.
Udstillingen gik videre til Nordisaka Museet, Stockholm.
Social-Demokraten, 1.5.1953. Tove Castenskiold: H.C. Andersens eventyr set med svenske barneøjne, Tidens Kvinder, marts 1952. Mange avisudklip, deriblandt gengivelse af Prinsesse Margrethes illustration til den lille Havfrue, er i bibid: 18987

(Bibliografisk kilde: eng: HCAH 1982/44)

Udgivet 1953
Sprog: dansk, engelsk
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1875-1968:1452   Bibliografi-ID: 3064
[Informationer opdateret d. 21.8.2013]

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Alverdens Børn og H.C. Andersen i Fantasiens Rige - !

Ulla Bjerre: Ti Eventyr genfortalt i Streger og Farver af Børn fra 48 Lande. - Herlige Udslag af Børnenes enkle Opfattelsesmaade. - Det nationale Særpræg har ogsaa Plads i Tegningerne. Udstilling i Tivoli. Præstø Avis 9.5.1953; Jyllands-Posten, 2. Maj 1953. "Børn fra 45 Lande har gendigtet 10 af H.C. Andersens Eventyr i Streg og Farver. Tusinder af disse børnetegninger udstilles i Sommer i Tivoli." Berlingske Tidende, 22. marts 1953. - Foromtale: Berlingske Tidende, 26.12.1951; 3.1.1952.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 9. maj 1953
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 13717
[Informationer opdateret d. 19.8.2013]

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Fiabe

Fiabe. Tradotte da ALDA MANGHI e MARCELLA RINALDI. Illustrate da bambini di tutto il mondo. Prefazione di KNUD FERLOV. Giulio Einaudi, Torino. XX, 793 pp., 25 pl. (I millenni, 26.)
Forord pp. VII-IX; indledende bemærkninger af oversætterne pp. XI-XII. - Anm.: V. Santoli, Rivista di letterature moderne e comparate VIII 1955, pp. 302-03; Information 25. mar. 1955. - 6. opl., 1967.

(Bibliografisk kilde: HCAH 1955/115)

De børnetegninger, der illustrerer denne udgave af H.C. Andersens Eventyr, stammer fra en konkurrence iværksat i 1951 af "International Union for Child Welfare" på forslag af søsterorganisationen "Red Barnet", Danmark. - 48 lande fulgte opfordringen, og "Red Barnet" kunne i København organisere en stor udstilling af tegninger, inspireret af ti af de mest kendte af Andersens eventyr.
Tegneprojektet omtalt, vist og anmeldt: Dora Jane Hamblin, Life . - Mogens Bostrup: Biografi over Knud Ferlov, Jyllands-Posten, 18.6.1961.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 1954
Sprog: italiensk
Genre: Eventyrsamling
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1875-1968:1481   Bibliografi-ID: 3097
[Informationer opdateret d. 18.12.2012]

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Samlet oversigt over arrangementerne i udlandet i anledning af H. C. Andersens 150 års dag, 2. april 1955.

Samlet oversigt over arrangementerne i udlandet i anledning af H. C. Andersens 150 års dag, 2. april 1955. Udenrigsministeriets Pressebureau, København. 353 pp.
Duplikeret. - Indhold: Oversigt over begivenhederne i de enkelte lande, pp. 12-258; H. C. Andersen-artikler i den udenlandske presse, pp. 260-331; samt personalregister og geografisk register. - Artikeloversigten omfatter (kun), hvad Udenrigsministeriet var i besiddelse af ved redaktionens afslutning. Desuden en række danske avisartikler om emnet.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 2. april 1955
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1875-1968:1591   Bibliografi-ID: 3214
[Informationer opdateret d. 8.6.2011]

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Den store eventyr-fest i Odense i gaar.

"Fødebyen i fest for eventyrenes digter". Kongen kom - trods sygdom - til Odense for at hylde H. C. Andersen. "For en dag verdens mest omtalte mand". Mere end 70 lande hyldede i gaar H. C. Andersens Minde. "Afsløring af H.C.-byste hos studenterne". Bysten opstilles til efteraaret - i passende selskab. "Overdaadigt festspil". Bodil Ipsens straalende oplæsning. "Redgrave skænker sit honorar til fynsk skuespiller". "Børnetog og fantastisk wienerbrøds-kaos i gaar". Det store optog blev det glade indslag i københavnernes H. C. Andersen-dag. "Dansk radios hidtil største arrangement". 18 radioreportere fra 11 lande, ogsaa Polen og Rumænien - Fjernsynets længste "hop" herhjemme. Digterens portrætør: Dwt er H.C. Andersen som ahn gik og stod. Billedhuggeren Knud Nellemose ... Boulevarden blev færdiganlagt lige før navneskiftet. Leder: Med tomme Hænder, H.C.A.... Dagens mand paa seks maader. De to nye danske H.C. Andersen-film. dan p. 1, 16 og 26. Politiken, Jyllands-Posten, og Berlingske Aftenavis, 3. april 1955.

(Bibliografisk kilde: Dal)

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 3. april 1955
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 11977
[Informationer opdateret d. 7.1.2013]

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Hele verdens eventyrdigter. Illustrationer fra 13 lande til H.C. Andersens eventyr.

Flag, musik, fest og sol hilste eventyrdigteren. Dobbeltside 14-15: illustrationer fra 13 lande, S. 16: "Den onde Fyrste". Land og Folk, 3. april 1955.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 3. april 1955
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 18972
[Informationer opdateret d. 27.8.2013]

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Gäste im Lande: Hans Christian Andersen

Gäste im Lande: Hans Christian Andersen. Kunst in Schleswig-Holstein , pp. 119-23.
dvs. : Föhr-afsnittet i Das Märchen meines Lebens ohne Dichtung, med en kort introduktion.

Se også nr. 1609 ovf.
Udgivet 1957
Sprog: tysk
Genre: Afhandlinger, artikler, breve etc.
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1875-1968:1845   Bibliografi-ID: 3490
[Informationer opdateret d. 27.12.2011]

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Tolv udvalgte eventyr.

illustreret af Karen Kjærsgaard. Udsendt af A/S Meco-Dumex. Hvert år udsender Dumex i en del oversøiske lande en kalender. I 1962 kalenderen har vi ladet tegneren Karen Kjærsgaard illustrere 12 af H.C. Andersen's eventyr, og vi er selv blevet så glade for resultatet, at vi synes,maaterialet også burde anvendes herhjemme. Vi har derfor ladet fremstille denne bog ... Meco-Dumex, upag, [24 s]. [Ek1, Ek3, Ek5, Ek9, Ek13, Ek20, Ek23, Ek25, Ek27, Ek30, Ek32, Ek71]

(Bibliografisk kilde: HCAH 1972/37)

Udgivet 1962
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 19131
[Informationer opdateret d. 25.9.2013]

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Først i H.C. Andersens Hus mødte journalisterne noget, som de allesammen kendte.

Hakon Mielche. Næstsidste rejsebrev fra de udenlandske journalisters rundtur. Slutresultatet ar, at seks journalister fra seks forskelllige lande paa fjorten dage var blevet forelsket i Danmark.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 21. oktober 1962
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 18907
[Informationer opdateret d. 9.8.2013]

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Victor Borge maaske årets eventyr-gæst.

Beras: Det er tvivlsomt om han kan komme ... Oplistning af oplæsningerne i museet fra 1950 til i dag [tilføjelse til 1967] Fyns Tidende 3.2.1965. Med adskillige udklip om oplæsningerne.
Oplæsning i H. C. Andersens Hus 1950-67. På chefredaktør Ole Cavlings foranledning blev der på digterens fødselsdag den 2. april oplæst eventyr i HCAs Hus, udsendt af Danmarks Radio og, de første fem år, betalt af Ekstra Bladet, derefter af museet.
1950: Michael Redgrave (UK) - (Fyrtøjet, Hyrdinden og Skorsteensfeieren) Udsendt af BBC til engelsksprogede lande.
1951: Jeanne Moreau (F) - (2 eventyr) hilsen fra Frankrigs præsident Auriol, læstes af chargé d'affaires d'Harcourt. Udsendt af fransk radio.
1952: Eve le Gallienne(USA) - (2 eventyr) hilsen fra USAs præsident Truman læstes af ambassadør E. Anderson.
1953: Ulf Palme(S) - (?) Hilsen fra Sveriges konge Gulstav Adolf læstes af ambassadør Beck-Friis.
1954: Margaret Rutherford (UK) - (?) Hilsen fra UKs premierminister Churchill læstes af ambassadør E. Berthoud.
1955: Michael Redgrave (UK) - (Grantræet, Nissen hos Spækhøkeren). Stor fest i Forum i anl. af HCAs 150 års fødselsdag. På Odense Teater læste Bodil Ipsen "Den Grimme Ælling", altsammen overværet af kongeparret.
1956: Per Aabel (N) - (Sommerfuglen, Laserne, Gartneren og Herskabet)
1957: Helene Thiemig Reinhardt (A) - (En Historie, Theepotten)
1958: Poul Reumert (DK) -(Det har Zombien gjort, Den grimme Ælling, Flipperne)
1959: Elith Pio - (Historien om en Moder, Et godt Humeur, Vanddraaben)
1960: Ingeborg Brahms (DK) - (Moster, Sneglen og Rosenhækken)
1961: Aflyst pga skuespillerforbundets blokade mod DR. I stedet foretog H. Topsøe-Jensen en gennemgang af museet.
1962: Osvald Helmuth (DK) -(Hvad Fatter gjør ...), Hist hvor Vejen (sunget). Eventyret blev kommenteret af H. Topsøe-Jensen.
1963: Jarl Kulle (S) - (Sommerfuglen, Flipperne, Hjertesorg) Udsendt af Nordvision.
1964: Ingrid Bergman (S) - (Lille Claus og store Claus) Udsendt af Eurovision på engelsk.
1965: Victor Borge (USA) - (Klaverspil + Kejserens nye Klæder, Om Aartusinder) Udsendt på engelsk af EBU
1966: Bodil Kjer (DK) - (Hyrdinden og Skorsteensfeieren, Den uartige Dreng)
1967: H. Topsøe Jensen (DK) - (Det gamle Huus) Afl.: Asta Nielsen (Fem fra en Ærtebælg, Den stumme Bog)
1968: DR oplyste, efter skibbrudne forhandlinger med en international kunstner, at man ikke anså det for hensigtsmæssigt at opretholde oplæsninger 2. april.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 3. februar 1965
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 13743
[Informationer opdateret d. 24.8.2012]

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Im Lande der Mitternachtssonne. Eine Reise in Schweden.

Im Lande der Mitternachtssonne. Eine Reise in Schweden. Herausgegeben von FRITZ MEICHNER. [Übersetzung aus dem Dänischen von FRITZ und GERDA MEICHNER.] Gustav Kiepenheuer Verlag, Weimar 1968. 238 pp. - Nachwort pp. 209-14; Erläuterungen pp. 215-36.
Udgivet 1968
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1969-1994:1896   Bibliografi-ID: 12917
[Informationer opdateret d. 5.10.2010]

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Eventyrdigteren holder åbent hus.

Henry Dahl: Turister fra alverdens lande besøger hvert År H.C. Andersens museum. Næstved Tidende, 1968.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 1968
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 18063
[Informationer opdateret d. 13.12.2012]

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Ved bæltet mellem tvende lande

Jakobsen, Søren Kyed, Ved bæltet mellem tvende lande. I: Finn Grandt-Nielsen & Torben Grøngaard Jeppesen (red.), Festskrift til Niels Oxenvad . Odense Bys Museer, Odense 1988. Pp. 39-47.
Udgivet 1988
Sprog: dansk
Genre: Afhandlinger, artikler, breve etc.
Kilde: H.C. Andersen-litteraturen 1969-1994:1208   Bibliografi-ID: 5186
[Informationer opdateret d. 5.10.2010]

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Ein Märchendichter auf dem Lande

Steinfeld, Thomas, "Ein Märchendichter auf dem Lande". I hans: Weimar . Klett-Cotta, Stuttgart 1998. Pp. 125-43, spec. pp. 133-43.


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Stambogsblade II (Fra Vesterhavets lande)

Oversættelse til nudansk (anno 2000) af dr. phil. Johan de Mylius, H.C. Andersen-Centret v. Syddansk Universitet, i Johan de Mylius (udgiver): H.C. Andersen. Samlede digte , Aschehoug, København 2000, p. 666.
Udgivet Oktober 2000
Sprog: dansk
Genre: Enkelte digte
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser
ISBN: 87-11-11339-1
Se værkregistret   Bibliografi-ID: 9508
[Informationer opdateret d. 30.9.2003]

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Det erotiske tøbrud.

Lars Ole Knippel: Den danske H.C. Andersen 2005 Fond støtter kinesisk spillefilm, og en større kinesisk tv-dokumentar om digteren er under optagelse. Feng Xiaogang er en af Kinas lovende og prisbelønnede instruktører.
Fonden har bedt Teit Ritzau sammensætte den ultimative, internationale præsentation af H.C. Andersen - en Verdensudstilling.
Der er søsat aktiviteter i 35 lande. Jyllands-Posten, 26.3.2004.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 26. marts 2004
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 17878
[Informationer opdateret d. 4.12.2012]

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Uitgever uit zierikzee als bevorderaar van het werk van Hans Christian Andersen.

Sander den Haan: Hollandsk artikel om Leunis van der Vliet (1814-51), H.C. Andersens hollandske oversætter, pp. 15-19 og 24 i: Stad en Lande, Historische Bijdragen en Mededelingen, No 114, November 2005.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet 2005
Sprog: dansk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser   Bibliografi-ID: 13555
[Informationer opdateret d. 11.4.2011]

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Poèmes.

Traduit du danois et présentés par Michel Forget. Classiques du nord. Percée. Paris. Les belles Lettres. 2013. 166 s.
L'enfant mourant = Det døende barn
L'instant de la mor = Dødsøjeblikket
Nuit de Nouvel An = Nytårsnat
La rue Østergade considérée d'un point de vue poétique = Østergade
Phantasus (L'Imagination et la Folie) = Phantasus
Paysage du soir = Aftenlandskab
Temps gris = Gråt vejr
La reine des neiges = Snedronningen
L'âme = Sjælen
L'étudiant = Studenten
Le voleur = Tyveknægten
Qu'est-ce donc que notre vie ...? = Hvad er vort liv
Critique littéraire = Recension
Étude d'après nature = Studie efter naturen
Violettes = Martsviolerne
Le soldat = Soldaten
Vie de nomades = Vandrerliv
Le violoneux = Spillemanden
Mélodies du cœur = Hjertets Melodier: I J'ai vu, naguère, deux yeux bruns = To brune øjne jeg nylig så
II Mes pensées sont une montagne imposante = Min tanke er et mægtigt fjeld
III Tu m'as donné des fleurs = Du gav mig blomster
IV Tu es devenue la pensée de mes pensées = Min tankes tanke ene du er vorden
V Elles se sont fanées les fleurs que tu m'as données =Henvisnet er de blomster
VI Tu ne comprends pas le cours éternel des vagues = Du fatter ej bølgernes evige gang
VII Je t'aime - toi dont je ne pwux pas dire le nom = Jeg elsker dig - dig, som jeg ej tør sige
VIII Il est une légende - une conte = Man har et sagn - et eventyr
En premier plan et un brin de verdure = En forgrund og en smule grønt
Stances à la musique = Stanzer for musik
Tableaux imaginaires = Fantasibillede
Une halte sur la lande = Hvile på heden
Une scéne en hiver = Et Vinterparti
Le lourd, l'amer chagrin de l'homme = Mandens dybe bitre sorg
Le voyageur et l'habitant de la lande = Den rejsende og hedeboeren
Octobre = Oktober
La tempête = Stormen
La rose = Rosen
Le pouvoir du poète = Digterens magt
Le fils du désert = Ørkenenes søn
Dans la clarté de l'été = I skærsommer
Le berger = Hyrden græsser sine får
Et toi, puissante mort ... = Du stærke død
Le dernier chant d'un poète = En digters sidste sang
Loin, bien loin ... = Langt fra
Poésie = Poesien
La rose sur le cercueil = Rosen på kisten
Le vieil arbre = Det gamle træ
Psaume = Salme
Îles humides du nord ... = Op til de våde øer
Monsieur Petersen le jeune = Den unge Herr Petersen
Mon arbre = Mit træ. Imellem havens buske
Accords = Stemninger
Henriette Wulff =
Malaga I = Ved husets mur stod en hæk af geranier
Malaga II = Ingen kender mig, ingen kender jeg
Grenade = Granada. Den, som jeg gav af mit hjerteblod
Ma pensée, où s'envolera-t-elle ...? = Hvor flyver min tanke i morgen den dag?
Lorsqu'elle chantait = Da hun sang.
La fermière et ses œufs = Konen med æggene.
Souvent, parmi l'herbe maigre ... = Imellem fattigt græs og urt
Danemark, ma patrie = Danmark, mit fædreland
Jutland = Jylland mellem tvende have
Voyager, c'est vivre = Det er liv at rejse
La nouvelle année = Det nye år kommer susende
Excursion au Vesuve = Vandring på Vesuv
Odense = Du kære, gamle fødeby
Chaque Automne ... = Hvert efterår siger løvet, der faldt
Fionie et Suisse = Fyn og Schweiz
Pareille angoisse, jamais je n'ai connue ... = Jeg har en angst som aldrig før
Pour l'album de Mme Grove, née Fenger = Fru Grove, født Fenger
État d'âme = En Stemning
Tout passe comme le vent = Alt farer hen som vinden
Paris = Susende, vekslende, trættende, broget
La maison de mon enfance = Mit barndoms hjem.
Heures sombres = tunge timer
La nuit la plus courte = Den korteste nat
Le miracle = Miraklet. Fra pyramiden i ørkenens sand
Au printemps à Køge = I foråret i Køge. En lille lærke kvidrende kom
Dans les rayons du couchant ... = I aftensolens stråler
Si d'aventure .. = Hvis højt i juletræets top
Sans cesse la vie quotidenne = Friskt skyder hverdagslivet sine ranker
Le chant de la sirène = Havfruesang. Hvor bøgen hælder isn friske gren.

(Bibliografisk kilde: HCAH)

Udgivet Oktober 2013
Sprog: fransk
Kilde: H.C. Andersen-Centrets bibliografiske optegnelser
ISBN: 978-2-251-71117-1   Bibliografi-ID: 19188
[Informationer opdateret d. 16.1.2014]

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